Geburtstagsfeier und Gäste aller Art

Jetzt ist die große Feier schon einen Monat her. Die Sprosse ist jetzt 18! Und meine Mama 70. Viel Organisation und viel Hin- und Herräumerei. Mein Papa, der mich ja ursprünglich gefragt hatte, ob ich mir vorstellen könnte, die Feier auszurichten, hat in den Wochen davor gefühlte fünzig Mal gefragt, ob denn alles in Ordnung bei mir sei, ob der Stress nicht zu groß wäre und ob ich es schon bereuen würde… Papperlapapp! Abgesehen davon, dass ich gerne Gäste habe und lange Tafeln decke und allgemein gerne Feiern ausrichte (solange ich nicht im Mittelpunkt stehe wohlgemerkt!), geht es hier um meine Tochter! Und meine Mama! Wenn das nicht die beiden tollsten Menschen sind, die man feiern kann und sollte, weiß ich auch nicht! :-)

Wollt ihr mal schauen? Und auch wenn ich mich ganz bestimmt nicht kompetent genug fühle, große Eventplaner-Tipps von mir zu geben, hier ein paar kleine Hinweise, wie ich manche Sachen gemacht habe.

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Die Einladungen… seufz. Ich gebe zu, ich bin zwiegespalten. Wenn man einen Gestalterfuzzi in der Familie hat (was ist die weibliche Form von Fuzzi? Fuzzi-in?), sieht natürlich keiner ein, warum man Karten kaufen sollte (inklusive mir selber). Ich mache das ja auch gerne. Und selbst gestaltete Karten sind in der Regel tausendmal schöner. Wenn man gerne Einladungen malt und gestaltet – Herzllchen Glückwunsch! Dann ist das natürlich eine der schönsten Aufgaben. Wenn man gerne Einladungen gestaltet, aber wenig Zeit hat, dann könnte man es so machen:

Man geht auf Seiten wie dafont oder fontsqirrel, lädt sich schöne Schriften herunter (diese z.B.) und installiert sie auf dem Computer. Und man überredet seinen Chef, mit dem Firmenaccount bei einer Foto- und Bilddatenbank wie Fotolia eine Datei mit hübschen Aquarellblümchen kaufen zu dürfen. Schon hat man alle wesentlichen Bestandteile zusammen. Den Account bei Fotolia könnt ihr euch allerdings auch ohne Chef einrichten. Das ist sehr unkompliziert. Man kauft ein paar Credits, mit diesen Credits bezahlt man die Bilder und kann sie gleich herunterladen. Dateien, wie die oben im Bild findet man schnell – einfach „Aquarell“ und Flowers“ in die Suchleiste eingeben. Ich hatte also eine grobe Vorstellung, wie die Karten aussehen sollen, habe mir alles nötige zusammengekramt und damit ging die Gestaltung ziemlich schnell. Ausgedruckt und zurechtgeschnitten habe ich sie zu Hause. Da wir insgesamt familienweise nur ein paar Einladungen verschicken mussten, ging das.

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Das „Herzlichen Glückwunsch“ Schild habe ich selbst gemalt. Ich habe mir Sprösschens Woody-Stifte* gemopst. Die Woody-Stifte sind super. Die Farben sind kräftig und decken gut und großflächig. Man kann sie mit Wasser und Pinsel übermalen und die Farben schön vermischen. So kann man großflächige Schriften relativ schnell ausfüllen. Die Zahlen und Schriftzüge in den Blümchen durfte ich bei einer Freundin ausplottern. Schon praktisch, so ein Maschinchen*. Die Papierrosetten sind selbstgebastelt (Hat elend lange gedauert. Hätte ich das vorher gewusst…). Die Papierkugeln sind von hier.

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Mittagsbuffet vom Cateringservice. Man beachte bitte die Butterrose! Große Schnitzkunst… Wir haben übrigens Kaffeegeschirr und zusätzliche Stühle bei einem Eventausstatter geliehen. So mussten wir nicht alle Nachbarn übers gesamte Wochenende ihrer Sitzgelegenheiten berauben :-)

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Beim Frühstück am nächsten Morgen durften sich die Kinder wieder wie immer benehmen :-)

Und jetzt muss ich euch noch ein paar Hundebilder zeigen – völlig unzusammenhängend, außer dass der Hundebesuch direkt nach dem Geburtstagsbesuch kam. Darf ich vorstellen? Das ist Toni mit den Fledermausohren. Der allerniedlichste Besuchshund der Welt. Eine Woche war er bei uns. Wir waren sehr verliebt. Ich hoffe, wir dürfen jetzt öfter auf ihn auspassen.

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*alles immer noch keine Affiliate-Links. Nur gute, alte Empfehlung. Vielleicht sollte ich das endlich mal einrichten. Dann werd ich reich hier…

12 von 12 im Mai

Hello dear friends!  Seid ihr auch in such a sunny mood today? Das Wetterchen ist ein Traum. Alles summt und brummt und blüht. I love it! So, genug frohlockt. Down to business. Ts, zuviel Englisch hier. Das kommt davon, wenn man beim Bloggen englische Serien guckt…

Also. 12 von 12. Ich habe es endlich mal wieder geschafft. Lasst uns nochmal kurz frohlocken :-)

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(1) Sorry, Regenwetter, du kannst nix dafür, aber das Leben fühlt sich einfach leichter an, wenn man morgens ins Wohnzimmer kommt und die Sonne durch die Fenster scheint. Vor allem wenn man sich morgens so aus dem Bett gequält hat wie ich heute… oder eigentlich jeden Tag. Früh aufstehen ist das Ultraböse! (Man merkt –  ich bin Lego-Ninjago-geprägt)

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(2) Auf diesem Lieblingsgartenplätzchen hätte ich gerne den Vormittag verbracht, aber – hilft ja nichts – ich muss zur Arbeit und weihnachtliche Dinge gestalten. Um Weihnachten herum sind dann Sommer, Blümchen und Segelboote dran. Fragt mich mal, warum ich nie so recht in Weihnachtsstimmung komme…

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(3) Uuuund die Fußballtrikotsaison ist wieder eingeläutet. Das bedeutet, dass die Jungs jetzt nur noch in Fußballtrikots rumrennen werden. Wenn es die wenigstens in hübschen Mustern geben würde. Immer diese Signalfarben! Ich habe dem Spross grade so schöne neue T-Shirts und kurze Hosen gekauft, weil das Kind so wenig Sommerklamotten hatte. Das hätte ich mir schenken können. Ein Fußballoutfit reicht völlig, um über den Sommer zu kommen – nach Meinung der Söhne. Ich beneide die Bloggermuttis, die ihre Kinder mit diesen hübschen Labels einkleiden können. Ich wollte dem Spross neulich ein zart blau gestreiftes Shirt andrehen – Gott steh mir bei! „Mamaaa! Das ist voll peinlich!“ (Was ich außerdem zu diesem Foto anmerken muss: Ist es nicht zuckersüß, wie das Sprösschen seine Zehen an den Fuß des großen Bruders andockt?!)

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(4) Es ist sehr praktisch, eine Abiturientin zur Tochter zu haben. Die haben nämlich im Moment frei. Die letzte (mündliche) Prüfung ist im Juni. So kann man nach Hause kommen und der Geschirrspüler ist aus- und die Küche aufgeräumt.

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(5) Aktueller Volkssport unter den Grundschulkindern: Fußballkarten „ditschen“. Zwei legen ihre Karten in die Mitte, per Schnickschnackschnuck wird bestimmt, wer anfangen darf und dann wird auf die Karten gekloppt, was das Zeug hält. Wenn die Karten mit hochfliegen und sich umdrehen, darf der „Schläger“ sie behalten. Alles hochprofessionell und äußerst ernst!

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(6 und 7) Hausaufgabenzeit. Der große Bruder muss Texte schreiben, der kleine malt was. Für alle, die bei Gelegenheit angemerkt haben, dass hier skandalöserweise Bayern Münschen Trikots getragen werden: Beachtet bitte, dass die Kinder auch HSV-Trikots besitzen.

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(8) Ein weiterer Vorteil an großen Kindern: Sie sagen so Sachen wie “ Mama, ich hab Bock auf Waffeln und Erdbeeren. Kannst du nicht grade beim Stand beim Bäcker Erdbeeren holen? Ich mache die Waffeln.“ Hmmm, lass mich kurz überlegen… YES! Und die Tochter macht obendrein viel leckerere Waffeln als ich :-)

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(9 und 10) Den Rest des Nachmittags habe ich Waffel essend auf der Terrasse verbracht. Erst mit der Sprosse, dann kam meine Freundin zum Nachbarschaftsschwatz vorbei. Die durfte gleich mitessen. Der Tag war gradezu eklig entspannt.

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(11) Später habe ich die Sprosse gemütlich zur Bushaltestelle spaziert. Einfach nur so. Sie ist heute abend zum GNTM Finale gucken verabredet. Ich hab mit ihr gewartet bis der Bus kam, wir haben Schattenquatsch gemacht und dann bin ich wieder nache Hause spaziert. In Flip Flops. Fühlte sich an wie Sommerferien.

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(12) Und wie Sommer fühlt sich auch die abendliche Wässerungsrunde an.

Das waren sie, die kleinen Ausschnitte aus unserem Tag. Danke fürs Gucken! Die liebe Caro von Draußen nur Kännchen sammelt jeden Monat die Bilder vom 12. Schaut mal vorbei. Und nun gute Nacht, ihr Lieben! Und habt ein schönes Wochenende!

Bilder vom Wochenende (äh… Sonntag)

Hallo ihr Lieben! Unbeabsichtigt lange Pausen hier. Ich bin immer ganz erstaunt, wenn ich diese Seite aufrufe und feststelle, dass der letzte Eintrag schon wieder zwei Wochen her ist. Time flies like an arrow, fruit flies like a banana – sag ich nur :-)

Heute gibt es Bilder vom halben Wochenende. Samstag waren wir an der Nordsee. Es war wonnig und sonnig und unglaublich windig. Der Sand war quasi feinstaubmäßig überall – in der Luft, in den Taschen, auf der Haut, in den Augen, im Essen… da hatte ich ein bisschen Angst um meine Kamera. Also keine Bilder von unserem Strandtag in St. Peter Ording. Sehr ereignisreich wären die Bilder eh nicht dahergekommen. Wir haben anderthalb Stunden zusammengedrängt im Auto verbracht, uns nach einem heftigen Kampf mit Wind und Strandmuschel für einige Stunden mit drei Erwachsenen (die Sprosse ist erwachsen!!!) in selbige gequetscht, um uns einigermaßen vor Wind und Sonne zu schützen (hellhäutige Familie), um dann alles gründlich mit Sand paniert wieder ins Auto zu verfrachten. Nee, wirklich. Das war ein ganz toller Tag, echt jetzt… Okay :-) Ich übertreibe. Wir waren mit Freunden da, haben uns nett unterhalten, die Jungs haben wieder mal um ihr Leben gebuddelt, ich habe einen Strandspaziergang mit meiner Sprosse gemacht und wir haben eine Qualle angefasst (Challenge of the day. Yeah!)

Am späten Nachmittag mussten wir früher als die Freunde aufbrechen, um abends einer Geburtstagseinladung nachzukommen. Nur um nach hektischem Fertigmachen und Wiederaufbrechen festzustellen, dass die Party leider schon am Freitagabend stattgefunden hat… Meet Familie Heiterwerden. Das ist typisch für uns. Oder besser gesagt – für mich. Eventuell aufkommendes Missmanagement in dieser Familie habe meistens ich zu verschulden. Mister Rotbart hat es besser im Griff, ist aber leider mit einer schusseligen Frau ausgestattet. Ich bemühe mich immer sehr um Gedächtnisupdates, aber es wird wohl bei Ehefrau Version 1.0 bleiben. Haha :-)

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Sonntag morgen wecken mich die Kinder mit einem fröhlich schallenden „Alles Gute zum Muttertag“. Sie stehen mit einem Tablett voller Pancakes, Erdbeeren und Kaffee und selbstgebastelter Karte am Bett. Ich bin völlig begeistert! Und ich habe überhaupt nichts mitgekriegt. Normalerweise bin beim leisesten Piep wach. Tolle Kinder! Und nur damit hier keiner neidisch wird – wir haben auch schon andere Versionen von Muttertagen gehabt. Welche, die völlig vergessen werden :-) Mister Rotbart und ich genießen also Frühstück im Bett. Er wurde mitbedacht, ich sag ja – tolle Kinder! Noch ein bisschen kuscheln im Bett und danach folgt: Frühstück (für die Kinder) auf der Terasse, Sendung mit der Maus, die Jungs spielen mit dem Nachbarsmädel in Nachbars Garten, ich telefoniere eine Weile mit meiner Mama, trinke Tee, blogge schonmal ein bisschen und dann wird mir allen ernstes langweilig! Ich überlege, was ich tun könnte und mir fällt nichts ein. Jegliche Arbeit im Haushalt schließe ich kategorisch aus. Ebenso die Punkte (1) in der Sonne liegen (hellhäutig und gestern am Strand schon leichten Sonnenbrand geholt), (2) Buch lesen (hab grade kein gutes), (3) was essen (versuche im Moment fünf Kilo abzunehmen).

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Also gehe ich die Schränke der Jungs ausmisten. Da muss dringend die Sommergarderobe gesichtet werden. Jedesmal wenn ich mich dieser wackeren Aufgabe stelle, habe ich den Eindruck, dass ich den halben Kleiderschrank rauswerfe. Wie kommt das nur? Ein paar löchrige Hosen schneide ich ab. Ein paar Sachen wandern von Spross zu Sprösschen. Jetzt muss ich bei Gelegenheit herausfinden, ob meine Nähmaschine noch funktioniert (zum Hosen umnähen). Die habe ich nämlich neulich beim Wegräumen fallen gelassen.

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Wir essen spät und verstreut mittag, die Jungs huschhusch, denn sie sind eigentlich viel zu beschäftigt, der Mann die restlichen Nudeln, ich einen Berg Früchte mit Quark. Ich überlege grade, ob ich mich doch mit meinem geht-so-Buch auf die Terrasse setze, da ruft der Mann mich herbei, weil er einen coolen TED-Talk entdeckt hat. Hinterher überlegen wir gemeinsam – passend zum Thema des TED-Talks (Prokrastionation) – ob wir die Küche und sowieso das ganze Haus jetzt aufräumen… oder später. Wir entscheiden uns für später. Der Garten will genossen werden. Jetzt Buch und ich auf der Terrasse!

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Ich komme allerdings nicht weit. Mister Rotbart wird ungemütlich und meint, wir müssen jetzt die Spülmaschine einräumen und anmachen. Wir haben seit kurzem eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und er achtet sehr darauf, wann der Strom umsonst ist :-) Ich muss mich erst noch daran gewöhnen. Wo ich so am Aufräumen bin, mache ich gleich weiter. Später müssen die Kinder mit ran und zumindest die untere Etage ist wieder einsatzbereit für die neue Woche.

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Viel mehr gibt es nicht zu berichten. War ja bis hierher schon nicht viel. Und dass ich quasi live jeden Schritt verblogge, ist ein sicheres Zeichen für zuviel Zeit und Langeweile. Was für ein Luxus. Zum Abendbrot gibt es Tandoori-Hähnchen mit Ofengemüse und die neue Lieblingsserie – Jane, the Virgin. Hört sich kitschig an, ist aber das unterhaltsamste, was ich in letzter Zeit an Serien geguckt habe.

…und trotz liveblogging habe ich es Sonntag nicht mehr geschafft, diesen Post online zu stellen. Jetzt aber. Wer will schon diesen ultimativ abwechslungsreichen Sonntag verpassen? :-)

Room Makeover in Sprösschens Zimmer

Neulich sagte Mister Rortbart zu mir, dass ich jetzt Room-Makeover-Verbot habe. Natürlich hat er nicht dieses Wort benutzt – „Room Makeover“ – er ist schließlich normal. Und er hat schon Recht. Der nervige Teil an solchen Aktionen sind die auseinandergeschraubten Möbelteile, die wochenlang im Weg stehen. Entweder weil sie gestrichen oder weil sie aussortiert werden sollen. Haus in Baustelle verwandeln kann ich gut. Aber was soll ich tun? Ich kann nicht anders (innerliches Haareraufen an dieser Stelle). Es macht mich glücklich, Sachen und Gedöns umzubauen oder neu auszudenken. Wer mir das verbietet, unterdrückt mein natürliches Ich (innerliches Protestplakatehochhalten an dieser Stelle). Selbstverständlich liegt dem Mann nichts ferner, als mein natürliches Ich zu unterdrücken :-) So. Ich hör mal auf, wirres Zeug zu faseln und komme zur Sache.

Ich gebe zu, Sprösschens Zimmer war nochmal mehr Arbeit als Sprossens Zimmer. Ich habe das Hochbett auseinandergenommen und den unteren Teil weiß gestrichen, den alten Schrank nochmal aufgemöbelt und eine Wand weiß übergepinselt. Das gehörte eigentlich nicht zum ursprünglichen Plan, aber nachdem ich das Hochbett abgerückt und festgestellt hatte, dass die weiße Wand dahinter ziemlich speckig ist, musste hier auch ein neuer Anstrich her. Abdecken, anmalen, abschleifen – dabei bin ich immer ziemlich ungeduldig, aber watt mutt, datt mutt. Now the fun part: Werkeln und einrichten.

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Ich wollte Birken an Sprösschens Wand. Und da ich nicht die Wand selber anmalen wollte, habe ich mir im Baumarkt dünne Holzplatten gekauft, mit der Stichsäge zugesägt und bemalt. Das ist eine ziemliche Sauerei und lauter als man denkt, wenn man das im Wohnzimmer macht. Das Sprösschen durfte auch mal sägen, natürlich mit Schutzbrille :-)

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Nachdem ich das hatte, habe ich im Flur parallel Birkenstämme und Bettgestellteile angemalt. Das dauert natürlich ein paar Tage. Streichen, trocknen lassen, anschleifen, wenden, auf der anderen Seite dieselbe Prozedur… Vielleicht könnt ihr euch inzwischen vorstellen, warum Mister Rotbart leicht angenervt war? Ich war selber genervt. Aber wenn dann alles zusammenkommt! Das ist ’ne feine Sache!

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Für die Birken hatte ich auf Pinterest eine genial schnell Methode gefunden. Man tupft an den Rändern (oder auch mittig, je nach Belieben) ein bisschen schwarze Farbe auf und zieht den Klecks mit einer Plastikkarte über das Holz. So entstehen etwas ausgefranste Enden, die für den „Birken-Look“ genau richtig sind. Ich habe das auf einem übriggebliebenen Stück Holz erst ein paar Mal geübt, um auszuprobieren, wieviel Farbe man braucht und wie fest man aufdrücken muss beim Ziehen.

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So sieht es nun aus. Ich bin total happy damit. Und das Sprösschen auch :-)

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Ich war bei Ikea auf der Suche nach kleinen Holzkisten für Bücher oder Kleinkram. In der „Kistenabteilung“ gefiel mir nichts (oder war mir zu teuer). Direkt vorm Ausgang im letzten Schaufenster kann man nochmal einen Blick in den Schwedenshop werden. Dort standen diese Kistchen. Eigendlich sind sie mit sechs kleinen Flaschen Apfelschorle gefüllt. Ich bin nochmal rein, hab mir zwei geschnappt und und an der Kasse gefragt, ob man die Kisten auch so kaufen kann. Kann man natürlich. Drei Euro die Kiste. Perfekt!

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Während der ganzen Umräumerei habe ich ordentlich Spielzeug ausgemistet. Das ist immer die Gelegenheit, Aufbewahrungsmöglichkeiten zu überdenken und neu Platz zu schaffen. Da Sprösschens Bett nun am Boden steht, habe ich nochmal zwei Bettkästen gebaut. Da passt so viel rein – ich liebe das! Und ich mag nach wie vor schwarzweiß und geometrisch. Dem Sprösschen war die Gestaltung der Bettkästen zum Glück schnuppe. Da konnte ich mich also austoben. Die Rundstäbe und das Seil hatte ich noch – die Kombi gefällt mir als Griff noch besser als bei meinem ersten Bettkasten.

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Neue Kissen gab’s auch. Und Regale. Und Bilder für die Wand (Rakete und Eisbär von juniqe. Young, wild and free-Schriftzug selbstgebastelt mit dieser Schrift. Sternenbild und Twinkle, twinkle, little star über Pinterest. Hirschkopf hier)

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Den Schrank will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Ich habe ihn nicht nur gestrichen (mit der Farbe, die ich noch von unserer Wohnzimmerwand übrig hatte), ich habe ihn über die ganze Fläche mit Sprüchen vollgemalt. Das war, glaube ich, mein liebstes Projekt seit langem. Ich liebe Typografie :-)

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Und mit diesen motivierenden Sprüchen wünsche ich euch eine schöne Restwoche! :-)