Neulich war ich mit Anja unterwegs, um Stoffe für die Craftnight zu kaufen und habe bei der Gelegenheit zwei schöne Stöffchen für mich selbst besorgt. Um endlich eine Idee zu verwirklichen, die mir schon sehr lange im Kopf herumlungert und in den Fingern juckt. Ich liebe es, wenn wochenlang mitgeschleppte und geplante Ideen Wirklichkeit werden. Wenn der richtige Zeitpunkt (eine passende Gelegenheit, ein bisschen Freiraum) kommt, sie endlich in die Tat umzusetzen, vom Kopf in die Hand wandern zu lassen und zu sehen, wie sie Form annimmt. Als mein Stoffbeutelchen fertig war, habe ich mich so darüber gefreut, dass ich beschlossen habe, es zu verschenken. Ich finde es so erfüllend, etwas herzustellen und das fertige Werk in den Händen zu halten, dass es mir irgendwie sinnlos erscheint, mich dann ganz alleine daran zu erfreuen :-) Meine Mutter ist jetzt die glückliche Besitzerin…

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Diese Bastelidee habe ich vor längerer Zeit irgendwo auf Pinterest gesehen. Leider war die URL zum Bild entweder fehlerhaft oder nicht mehr existent, sonst hätte ich sie gerne angeben. Hiermit sei also notiert, dass ich keine Erfinderrechte darauf beanspruche :-)

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Ich habe mehrere Arbeitsschritte vergessen zu fotografieren (ich hatte ‘nen Flow :-)), werde mich aber bemühen, die einzelnen Schritte so genau wie möglich zu beschreiben.

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1. Die beiden Stoffstücke zuschneiden. Um die Länge zu ermitteln, das Stoffstück einmal um den inneren Kreis des Stickrahmens legen und ca. 3 cm Nahtzugabe dazurechnen. Für einen Stickrahmen von 13 cm Durchmesser sind das etwa 55 cm. Für die Höhe habe ich 25 cm genommen.

2. Die Stoffbahnen an der kurzen Seite auf links zusammennähen.

3. Für den Boden des Beutels wieder den inneren Kreis auf den Stoff zeichnen und wieder rundherum ca. 1,5 cm Nahtzugabe dazurechnen. Den Stoffkreis wie im Bild oben rechts feststecken (viele Stecknadeln, damit nix verrutschen kann) und festnähen.

4. Auf dem Plastikplatzset den inneren Kreis des Stickrahmens zeichnen und ausschneiden. Der Plastikkreis ist nicht zwingend nötig, gibt dem Ganzen aber einen stabilen Boden.

5. Einen der Stoffbeutel auf rechts ziehen, den Plastikkreis unten in den Beutel legen und den zweiten, auf links gezogenen Stoffbeutel hineinschieben. Wenn man den Stoffbeutel jetzt hin- und herwendet, müsste jeweils die rechte Seite außen sein.

6. Die Kanten einschlagen, mit Stecknadeln feststecken und einmal um den Beutel nähen.

7. Bommelband wie im Bild unten links festnähen. Wenn die Kante umgeschlagen ist, sieht man von der einen Seite nur die Bommel und von der anderen das gesamte Band.

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8. Den inneren Kreis des Stickrahmens über den Beutel ziehen und die Kante darüber schlagen. Den äußeren Ring aufsetzen und festdrehen. Fertig!

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And to keep it real nach all den bunten Bildchen, zeige ich euch mal meine Fotoecke. Wenn ich Dinge vor weißem Hintergrund fotografieren will, räume ich den kleinen Tisch neben dem Sofa frei, lege eine weiß gestrichene Holzplatte drauf (der alte Deckel einer Spielzeugkiste) und versuche, mir nicht selbst im Licht zu stehen (Fenster hinter mir). Gewusst wie :-)

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Liebe Schulbehörde! Hiermit möchte ich die Verlegung der Unterrichtszeiten in der Woche vor den Ferien beantragen, damit die Kinder die Chance erhalten, rechtzeitig zu Ferienbeginn ihren Schlafrythmus umgestellt zu haben und nicht während der gesamten Ferien um 7 Uhr auf der Matte stehen und erst am Ende der Ferien wirklich ausschlafen. 9 Uhr Schulbeginn wäre akzeptabel. Diese Umgewöhnungszeit sollte selbstverständlich auch für die Woche nach den Ferien gelten. Vielen Dank im voraus. Hochachtungsvoll. Eine praktisch denkende Mutter. • Liebe Brille! Warum musst du denn ausgerechnet dann kaputt gehen – und zwar endgültig, unwiederbringlich, irreparabel – wenn ich vergessen habe, neue Kontaktlinsen nachzubestellen? Ruhe in Frieden, liebe Brille. Ich bin blind vor Trauer. • Liebe Judith! Danke für deinen großartigen Bücherflohmarkt! You made my day! :-) Lesevorrat! • Liebe LeserInnen! Wolle billig viele Bücher shoppe? Dann auf zu Judith! • Lieber Mister Rotbart! Manchmal bin ich froh, dass du da, wo ich dünnhäutig bin, ein sehr dickes Fell hast, in dass man sich komfortabel einkuscheln kann und den doofen Nachbarn, der alles an unserer neuen Terrasse schlecht gemacht und mich total verunsichert hat (nur so’n Beispiel, rein hypothetisch…) gedanklich wieder in den Wind schießen kann.

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PS: Dinge, die ich meinem Nachbarn gerne auf seine Belehrungstirade geantwortet hätte (nur so’n Beispiel, rein hypothetisch…): a) “Wissen sie, wenn die viel zu dicken Pfosten erstmal stehen, dann streichen wir die noch knallgelb. Mit rosa Tupfen.” oder b) “Das darf man alles nicht so ernst sehen, Herr Nachbar. Das ist doch eh alles vergänglich. Tand, Tand. Ist das Gebilde von Menschenhand…” oder c) “Nein, Herr Nachbar. Das wird nicht scheiße. Das wird toll. Vertrauen sie mir (Einfühlsames Schultertätscheln an dieser Stelle). Ich habe nämlich Geschmack!” oder der Klassiker d) “Sie hat doch kein Mensch gefragt. Sie müssen ja nicht hingucken. Kümmern sie sich doch um ihren eigenen Garten!” … Den Klassiker würde ich auch mit dickem Fell nicht auspacken, aber a), b) oder c) hätte ich doch gerne parat gehabt. Ist mir nicht eingefallen in dem Moment. Mist! Wo wir grade dabei sind: Liebe Schlagfertigkeit! Ein bisschen mehr auf Zack das nächste Mal, ja? Nicht immer so lahmarschig!

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Am letzten Wochenende der Maiferien hat unsere Sprosse ihren 15. Geburtstag gefeiert (Meine Güte! Die Zahlen kommen mir immer surrealer vor! 15! Irgendwann kommt man da gefühlsmäßig nicht mehr hinterher als Mutter. Besonders, wenn sich die Kinder in diesem Stadium zwischen Kindheit und Erwachsenwerden befinden und sich so verändern. Ich bin jedesmal erstaunt, was für einen großen Menschen ich da in den Arm nehme und mein Kind nenne. Tut mir leid. Manche Themen gehen einfach nicht ohne sentimentalen Einschub. Müsst ihr mit klarkommen). …Geburtstagsfeier. Die Sprosse hatte einen sehr einfachen Wunsch für ihre Geburtstagsfeier, den wir ihr gerne erfüllt haben. Sie wollte ihre beiden besten Freundinnen zum Übernachten einladen und sturmfreie Bude haben. Ganz entspannt mit Filmegucken, Musik hören und lecker Essen für die ganze Nacht bitte schön. Wenn’s mehr nicht ist :-)

Also habe ich die Verfrachtung der kleinen Brüder zur außerhäusigen Übernachtung bei Freunden geplant, den Mann und mich mit Nachbarn zum Kinogucken (der neue Star Trek) und Weintrinken verabredet (was tut man nicht alles für die Kinder!) und habe Tonnen von Futter gekauft (alles streng nach Maßgabe der Tochter).

Die Sprosse ist großer Fan von Frozen Yogurt. Bei jeder Gelegenheit müssen wir an diesen Frozen Yogurt Bars haltmachen und einen mitnehmen. Seid ihr vertraut mit diesem Trend? Ähnlich wie im Café kann man seinen Frozen Yogurt in Short, Tall oder Grande mit drei oder fünf Toppings oder als Shake bestellen (oder geschichtet oder mit buntem Strohhalm oder einmal im Kreis gewirbelt oder was auch immer…) Im Klartext ist das ein Häufchen Yogurteis mit ein paar Bröseln kleingehackter Kinderschokolade, vier Smarties und drei Erdbeeren und das Ganze kostet dann vier Euro fuffzig. Mag sein, dass da eine geizige Ader durchkommt, aber mir vergeht da irgendwie der Spaß. Aber die Sprosse liebt es.

Natürlich haben wir für ihren Abend eine Frozen Yogurt Bar aufgebaut :-)

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Das Prinzip ist mehr als simpel. Man stellt mehrere Toppings (wie ist das deutsche Wort?) zusammen, richtet alles hübsch her und kauft Yogurteis. Das allerdings entpuppte sich als schwieriges Unterfangen. Einfaches Yogurteis gab es in keinem der Läden, die ich abgeklappert habe. Leute, die eine Eismaschine besitzen, sind da definitiv aus dem Schneider. Alle anderen müssen entweder mühsam selbst herstellen oder einfach Vanilleeis kaufen (meine Wahl). Sollte das der Tochter den ganzen Abend versauen, nicht beachten, das geht vorbei und der Abend wird trotzdem gut :-)

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Ein Highlight für jedes Geburtstagsbuffet, bei dem Kinder oder Heranwachsende anwesend sind! Lässt sich leicht herrichten, ist beliebig erweiterbar (Browniebrösel, mehr Früchte, Ahornsirup, Kakao, rote Grütze…) und macht sich hübsch auf Fotos :-)

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Heute ist wieder Dienstag (wusstet ihr noch nicht, ne?) und damit Zeit für Alltagshelden und ein bisschen Upcycling. Die gesammelten Helden gibt es bei Roboti liebt. Die neuesten Upcyclingprojekte kann man bei Nina bewundern.

Mein Alltagshelden sind heute Plastikschüsseln und -behälter aller Art. Ich bewundere jedesmal die schönen Tassen, Becher, Schüsseln oder Teller, die es auf anderen Blogs oder in den Läden zu sehen gibt. Es gibt so wunderschön gemustertes Porzellan. Keramik würde ich auch nehmen. Aber es lohnt einfach nicht. Die Scherbenstatistik in unserem Haushalt ist noch zu hoch. Und ich möchte das Zeug dann auch benutzen und nicht nur aus der Ferne hinten im Schrank bewundern. Also gibt es bei uns noch ziemlich viel Plastik. Und ich bin sehr dankbar, dass es inzwischen akzeptable Alternativen zu Ikea oder Tupper gibt. Im Gegensatz zu meiner Familie, der es nämlich piepegal ist, aus welchen Schüsseln sie ihr Futter schaufeln, lege ich Wert auf ordentliche Gefäße. Mein Auge isst mit :-) Ein paar Ausnahmen gibt es natürlich. Ich trinke meinen Kaffee ganz bestimmt nicht aus Plastikbechern, da bin ich Snob. Aber für Zwischendurchsnacks kommt Plastik auf den Tisch.

alltagshelden

Vor ein paar Wochen hatten wir eine französische Austauschschülerin zu Gast und ich musste unser zweites Jungszimmer/Spielzimmer/Gästezimmer auf Vordermann bringen. So ordentlich ist das hier nie wieder, habe ich mir gesagt und die Gelegenheit genutzt, ein paar Fotos zu machen.

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In diesem Zimmer steht auch eins meiner Fundstücke – ein alter Schultisch. Mein Mann findet, der ist Schrott. Ich finde, der hat Charakter! Das Upcycling an diesem Tisch besteht hauptsächlich aus seiner Rettung. Hätte ich ihn nicht aufgenommen, wäre er auf den Müll gewandert. Ich musste einen Haufen Farbkleckse und andere Schmierereien von der Tischplatte schrubben und Kolonnen von Kaugummi unter der Tischplatte wegkratzen. Schüler sind Ferkel! Echt jetzt! Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich alt anhöre: Was soll das mit dem Kaugummi, Kinners? Das ist doch eklig!

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Alles kaugummifrei jetzt! Nachdem ich fertig war (natürlich), habe ich den Tipp gekriegt, dass man Kaugummis am besten mit Eisspray entfernen kann. My weapon of choice war ein Ceranfeldkratzer. Funktioniert auch… Vielleicht kennt ihr ja noch das ein oder andere Mittelchen? (Falls ich nochmal einen alten Schulschreibtisch aufnehmen sollte)

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alterschulschreibtisch

Irgendwann möchte ich den Schreibtisch noch abschleifen, aber im Moment mag ich diese typischen Schülerkritzeleien irgendwie. Ich frage mich immer, wer sie wohl gemalt hat und welches Fach grade so furchtbar langweilig war…

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