ein neuer frage foto freitag (…abend. besser spät als nie, ne? der tag war lang und ich hatte spaß mit diesen fragen heute)

1. was wird heute der hammer? – kinder krank. scharlach. schlimm und ansteckend. also kein hammer. eigentlich hätten wir heute ganz viel besuch gehabt (nachmittags freunde von uns, abends übernachtungsbesuch für die kinder…), aber: alles abgesagt. eigentlich wollte ich heute eine apple-toffee-tarte backen (will ich schon ganz lange ausprobieren, hatte ich mich drauf gefreut), aber: falsche zutaten gekauft. also, nur das normale, alltägliche leben. langsam, gewöhnlich, schön…

2. um deinen hals? – mein aktuelles lieblingstuch. ich mag tücher.

3. was tust du dieses wochenende nicht? – tja, … ausschlafen.

4. dein nächstes projekt? – neben den hundert kleineren projekten, die mir ständig im kopf rumgehen? nachdem unser rollrasen so brav anwächst, wäre das wohl die terrasse.

5. wo oder wie wohnen deine schuhe? – meistens unter der treppe.

ein schönes wochenende!

zwei sachen habe ich grade nach dem ersten stöbern in all den anderen schönen frage-foto-freitagen festgestellt: erstens. sternchen auf tüchern sind offensichtlich voll angesagt. zweitens. ich habe echt wenig schuhe! dass werde ich jetzt erstmal meinem mann verklickern. :-)

ein neuer sonntag mit bildern von sieben sachen, die ich mit meinen händen gemacht habe. die idee dazu stammt von frau liebe und dort kann man noch viele andere sieben-sachen-sonntage sehen.

1.) muttertagsgeschenke und blümchen entgegengenommen.

2.) ein perfektes frühstücksei gekocht.

das ist loriotmäßig wichtig für uns. mein bester mann braucht für die gute sonntagslaune das perfekte ei. leider besitzen wir keinen eierkocher. bis jetzt haben wir noch keinen entdeckt, der des mannes ansprüchen genügt. also wird im pott gekocht und es ist immer sin bisschen glück, wenn die konsistenz stimmt :-)

3.) mir mit meiner tochter die nägel lackiert.

ich komme mir immer ein bisschen verkleidet vor mit lackierten nägeln, vor allem in dieser farbe. aber das ist eine meiner lieblingsfarben im moment, das gläschen sah einfach zu verlockend aus.

4.) ein unbeschreibliches chaos beseitigt.

wenn ihr erst mal ein haus habt und die kinder alle eigene zimmer, dann verteilt sich das etwas mehr – wurde uns zu unserem hausbau geweissagt. mhmh…

5.) kleinstes kind auf klettergerüsten festgehalten.

6.) alte tafel, die lange im kinderzimmer hing, geschrubbt und salonfähig gemacht. sie passt so schön zu unserer schlafzimmerwand.

7.) tomaten für tomaten-brot-salat geschnippelt und mich auf ein gemütliches abendessen mit bestem mann gefreut.

wer bin ich? auf diese frage gibt es bestimmt – wie bei jedem menschen – tausend antworten. tausend große und kleine, bekannte und verborgene dinge, die unser ich ausmachen. leute, die mein blog lesen, wissen z.b. über mich, dass ich mama bin, gerne fotografiere und meinen alltag genieße, gern kreativ bin. gelegentlich schreibe ich darüber, dass ich viel nachdenke oder chaotisch bis verpeilt bin. familie und freunde kennen meine unsicherheiten, meine vergangenheit, meine wünsche, verschiedenste feinheiten und unebenheiten meines charakters.

viele dinge machen einen menschen aus, doch in letzter zeit habe ich festgestellt, dass eine meiner eigenschaften anfängt, überdimensional viel raum einzunehmen: ich mache mir sorgen. ich neige dazu, mir zu viele gedanken zu machen, zu viele möglichkeiten, fragen und zweifel hin und her zu wälzen. das alles hält sich normalerweise die waage mit allen anderen dingen. aber jetzt habe ich das gleichgewicht verloren, die sorgen werden zu groß. nicht nur sorgen im sinne von überlegen und gedanken machen, sondern sorgen im sinne von an etwas verzweifeln.

während ich das schreibe, merke ich selbst, wie pathetisch diese formulierung klingt, vor allem, wenn es “nur” um meine kinder und ihre schul- und kindergartensituation geht. es gibt menschen, die müssen sich um ganz andere dinge sorgen. ein teil meines sorgenvollen hirns ist sich dessen immer bewußt (zum glück), aber wie sagt man so schön: “du hast wohl sonst keine sorgen?”

sorgen haben die lästige eigenschaft, freude zu rauben und zu lähmen, weil sie über alles eine dicke, dämpfende wolckendecke legen. das nervt mich! und zwar so sehr, dass ich zu gegenmaßnahmen greife. eine davon ist dieses kleine blogprojekt:

ich nehme mir vor, jeden tag dinge zu fotografieren und zu sammeln, für die ich dankbar bin. das soll mir helfen, die augen offen zu halten, für all die großen und kleinen dinge, die so kostbar sind und sie nicht zu vergessen, wenn die sorgen/stress/unzufriedenheit kommen und alles andere einnehmen wollen.

ursprünglich war meine idee, einen monatlichen post daraus zu machen, aber in der letzten woche haben sich einfach schon so viele “glücksmomente” angesammelt, dass ich sie hier schon mal zeige. mal sehen, ob es demnächst monatlich oder wöchentlich klappt …oder ob überhaupt :-)

here we go.

die idee zu dieser aktion habe ich übrigens auf diesem blog gesehen.

zwei posts an einem tag! heute nachmittag habe ich festgestellt, dass ja freitag ist und ich will schon seit ein paar wochen beim frage-foto-freitag von ohhh… mhhh… mitmachen. und weil die fragen immer witzig und interessant sind und ich heute (am richtigen tag wohlgemerkt!) dran gedacht habe und zeit hatte, habe ich kurzerhand beschlossen, dass ich dieses mal dabei bin.

1. dein frühstück?

müsli aus meiner abgestoßenen, alten, sehr geliebten blechdose und natürlich kaffee (erster gang am morgen – ach nee, der geht dann doch zum klo…).

2. in deinem briefkasten?

da meiste von dem, was der briefträger bringt, landet in dieser kiste und wartet dort auf bearbeitung. das dumme ist nur, dass die post in der kiste so hübsch und ordentlich untergebracht ist, dass ich immer schon das gefühl habe, sie bearbeitet zu haben, sobald ich sie da verstaut habe…

3. dein kleiderschrank?

nix besonderes, von ikea. nach umzug und entrümpeln erfreulich leer, deswegen wird überschüssiger platz grade als versteck (vor dem kleinen bruder) für das kostbare “legogebaute” verwendet.

4. dein haustier?

er und eine ganze herde dinosaurier und alle anderen 300 tiere der schleichtierspezies.

5. an deinem arm?

ich bin quartalsschmuckträgerin. which means, alle zwei monate habe ich für ein paar tage eine phase, in der ich armreifen oder armbänder trage. dann is’ auch schon wieder vorbei. was ich da am arm habe, ist so ungefähr alles, was ich besitze (keine sorge, ich trage nicht alles gleichzeitig). wenigstens kann man klar meine farbvorlieben erkennen.

ich wünsche euch ein sonniges wochenende!

und wenn ich schon mal backe – also, was anderes als muffins und brownies aus der backmischung, ne? – dann suche ich mir auch was aus, das schon mit dem namen so richtig einen auf dicke hose macht. und das sind in diesem fall cream cheese chocolate chip cookies und apple raisin oatmeal cookies! hah! das sind die besten cookies (weil die einzigen), die ich je gebacken habe! (…lasst euch nicht von meinem geschwafel abschrecken, die cookies sind wirklich großartig!)

die rezepte habe ich bei betcha can’t eat just one gefunden. der name ist wahrlich passend… diese rezepte bringen sogar einen herd- und backofenmuffel wie mich dazu, nicht nur sabbernd vorm bildschirm zu hocken, sondern in der tat was selbst zu machen.

ich habe die mengenangaben grob umgerechnet und ein bisschen rumgepfuscht. für die chocolate chip cookies war sogar noch mehr zucker angegeben, aber das erschien mir arg viel. für die apple raisin cookies brauchte man natron. hatte ich nicht… die originalrezepte findet man auf dem blog.

bei mir waren die ofenfrischen cookies so weich, dass man sie eigentlich nur löffeln konnte. findige leute wissen wahrscheinlich, was man dagegen tut. ich hab sie einfach einen tag stehen lassen und dann waren sie perfekt.

das nächste mal werde ich übrigens diese hier backen. die haben einen noch eindrucksvolleren namen! chocolate chip cookie n’ oreo knock your socks off brownie bars. ich glaube, für mich ist das beste am backen das, was nach dem backen kommt: die vielfältigen gestaltungsmöglichkeiten, die sich da anbieten – fotos aufhübschen, rezept malen, schön verpacken.

… jaaa gut, das anschließende wegfuttern ist auch ganz okay.

am samstag kam unser garten an – in form von zwei paletten voller rasenrollen. ich gebe zu, ich finde rollrasen ziemlich dekadent aber:

wenn man mal sofort ein richtiges erfolgserlebnis braucht, wenn man sich einmal im leben als meister aller landschaftsgärtner fühlen will, wenn man sich einmal der illusion hingeben möchte, den grünsten aller daumen zu haben, wenn einmal etwas schnell, schön und ohne langes warten fertig werden soll…

(und wenn man einen relativ günstigen vertrieb findet und keinen sehr großen bereich füllen muss und die kinder niemals so lange von einer fläche winziger, empfindlicher, frisch sprießender rasenhalme fernhalten kann)

…dann empfehle ich rollrasen. der ist gut für die psyche!

mittags um 12 uhr wurden die paletten geliefert. das wetter war ideal und nachdem der anfängliche respekt vor den kostbaren rasenwürsten nachgelassen hatte und die arbeitsaufteilung geklärt war, wurde es in null komma nix grün bei uns. obwohl unser garten nicht der größte ist, hat es trotzdem bis 9 uhr abends gedauert, bis die letzte bahn gelegt, alles nochmal übergewalzt und das erste mal gewässert war.

wir haben übrigens kein pinkfarbenes klohäuschen in unserem wohnzimmer stehen :-) auch wenn es so aussieht, weil es sich so passend in der scheibe spiegelt. das klohäuschen steht auf dem nachbargrundstück, denn da arbeiten noch die letzten handwerker.

was tut er da bloß? – fragt ihr euch vielleicht. versteckt er sich? hat er gar die tür zum klohäuschen verfehlt? markiert er sein revier?

nein, er spannt die schnur für die ausrichtung der ersten rasenrolle.

es grünt so grün!

dass nenn’ ich einen produktiven tag! jetzt dürfen wir den rasen mindestens zwei wochen lang nicht betreten, damit er in ruhe wurzel schlagen kann. oooh! ich hoffe, er tut es! live long and prosper, rasen! sei stark! denn du liegst vor einem kinderreichen haus… ach, ich freu mich!

vor vier wochen sah es hier noch so aus:

wir haben düsenjets gebastelt. manchmal würde ich ja gerne so mädchensachen basteln, richtig rosa, richtig glitzer, was für’s püppchen, haarbänder etc. aber meistens basteln wir drachen, schlangen oder … düsenjets. diesmal habe ich die ambitionen meiner jungs etwas unterwandert und es ist mir gelungen, ein bisschen rosa einzuschmuggeln :-)

1.  einen 3-4 cm breiten papierstreifen schneiden.

2.  schräg und möglichst stramm um einen buntstift wickeln, so dass der ganze stift mit papier eingewickelt ist.

3.  das letzte stück ankleben

das sind übrigens nicht meine hände auf dem bild. für solche fotoshootings habe ich ein double. da stehen mir immer ein oder zwei bauarbeiter als handmodell zur verfügung… ich habe natürlich stets fein manikürte und schick lackierte finger! tschuldigung, kurzer tagtraum…  ich habe bauarbeiterhände. hausbau, gartenbau und so. von nix kommt nix.

4.  dieses letzte stück umklappen, so dass das obere ende dicht ist.

5.  mit klebestreifen umwickeln, damit das ganze auch hält.

die schlauen haben es bemerkt. hier habe ich mein rosa eingeschmuggelt. yeah! blümchen für den düsenjet!

6.  aus kleineren papierstreifen flügel und “wie-auch-immer-man-die-dinger-hinten-am-flugzeug-nennt” schneiden, anmalen und ankleben.

7. et voila: le düsenjet!

noch ein düsenjet und noch ein düsenjet. schließlich macht es mehr spaß, wenn man auch ein düsenjetwettfliegen veranstalten kann!

8. das papierröllchen – verzeihung – den düsenjet vom stift ziehen und stattdessen auf einen strohhalm stecken…

…und dann: pusten was das zeug hält und mamas düsenjet besiegen!

diese düsenjets fanden übrigens höchste anerkennung bei sprossens freunden. dafür liebe ich jungs. im ganzen zimmer häuft sich das spielzeug. aber die kiddos haben die gabe mit einem blick durchs zimmer neben den schicken lego creator flugzeugen diese kleinen papierröllchen zu orten und für cool zu befinden.

angeberpost

nachdem ich euch neulich die bilder meiner kleinen helferspatzen a.k.a. unseres neuen haushaltsplans gezeigt habe und noch gewitzelt habe, dass ich meinem spross die fünf wäscheladungen zum zusammenlegen mal vor die nase stelle, hat sich im hause heiterwerden folgende begebenheit zugetragen (und ich schwöre: ich habe das nicht geplant):

erwähnter wäscheberg stand auf dem sofa und als ich zu meinen sprösslingen sprach “guckt mal, ihr könnt mir ja mal helfen” passierte es! sie taten es! bereitwillig und eifrig und ausdauernd und nach nur-einmal-fragen!

soo, wo kann ich mich jetzt für “deutschland sucht die supermutter” bewerben? mit diesen fotos erobere ich lässig jedes casting!

während der arbeit wurden fröhliche lieder geschmettert… na gut, zu viel der idylle. sie haben nicht gesungen, das wäre dann doch arg übertrieben.

diesen ganzen stapel haben sie immerhin ganz alleine zusammengelegt.

bin ich stolz! die kinderlein haben den dreh raus. einmal im monat irgendetwas völlig freiwillig und unerwartet helfen, und das mutterherz blüht so auf, dass sie für die nächsten tage erstmal aus dem schneider sind. schlau…

wo findet man die familie, wenn sie entspannen will? klar, im wald. wir waren wieder in unserem mittlerweile offiziell ernannten “lieblingswald” (spross). im rader brook, im norden von hamburg. wunderschön da, wie immer. diesmal allerdings mit folgender variante: der beste mann war nicht dabei, denn er wollte im haus seine eigenen sieben sachen erledigen und die tochter war mit freundinnen verabredet.

also habe ich söhne, schwiegermama und fahrräder für die kinder ins auto geladen und wir haben zusammen mit freunden den sonntag genossen.

1. fahrräder für die kinder mit in den wald geschleppt und gründlich den weg versperrt.

2. picknick auf der hello kitty decke ausgebreitet.

3. dicke stöcke gesammelt und ins wasser geworfen. (je dicker der platsch, desto glücklicher das kind!)

4. blumensträusschen von den wundervollen söhnen in empfang genommen.

5. fußlahmes sprösschen an die hand genommen und getrottet.

6. sprösschen aufs brückengeländer gehoben, damit er den großen bruder nebst kumpel dabei beobachten konnte, wie sie sich im bach darunter die schuhe nass machen.

zum abschluss kaffeetrinken auf einem alten hof mit großem spielplatz, meerschweinchen im käfig, katzen auf dem dach, knorrigen apfelbäumchen im garten. aber das habe ich jetzt mal nicht zu meinen sieben sachen gezählt. wenn ich da jedes kaffeetrinken aufzählen würde, bestünde jeder sonntag nur aus kaffeetrinken. is’ ja langweilich…

7. abends rushhour gespielt. ein geniales spiel und eindeutig das neue familienlieblingsspiel. da rätseln alle mit.

man stellt die autos nach vorgabe auf (die karte unten passt nicht zur aufstellung…) und muss dann durch hin-und-herschieben versuchen, dass rote auto aus dem stau zu befreien. die aufstellung auf dem bild lässt sich wirklich auflösen…

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und jetzt muss ich noch ein paar bilder vom samstag zeigen, denn wir hatten besonderen besuch.

unsere großeltern (die vom besten mann). die beiden sind 88 jahre alt und zwei seelen von menschen. ich bin sehr stolz, dass wir die beiden noch haben – dass meine kinder ihre urgroßeltern noch kennen dürfen. viele, viele jahre sind die beiden mit ihrem wohnwagen in der weltgeschichte herumgereist und können von ihren wintern in portugal oder ihren fahrten zum polarkreis erzählen. bis sie 85 jahre alt wurden, hatten sie einen dauerstellplatz auf einem campingplatz in der lüneburger heide, auf dem sie einen großen teil des jahres verbracht haben.

inzwischen haben sie ihr campingleben aufgegeben, aber immer noch verbringen sie jedes jahr ihren urlaub in der lüneburger heide. von dort ist eine reise zu uns gut zu bewältigen und so haben sie uns am samstag besucht, um das neue haus zu sehen – an dem sie viel anteil genommen und für dass sie großzügig gegeben haben. meine schwiegermutter ist extra mitgefahren, um die beiden zu bringen.

nachmittags auf unserem spaziergang um den see, habe ich diese fotos gemacht. wenn ich sie anschaue, muss ich an die hände von uropa und urenkel denken – die alten hände, die so viele jahre voller leben, freude und leid und erfahrungen zeigen und an die kleinen hände, die noch so viel leben vor sich haben.

ich wünsche euch eine sonnige woche! in hamburg sind ferien. juchu!

der sieben sachen sonntag ist eine idee von frau liebe. bilder von sieben sachen, die ich am sonntag mit meinen händen gemacht habe.

bob marley ist mit mir. bin mal gespannt, ob ich diesen ohrwurm je wieder loswerde.

seit ein paar wochen denke ich darüber nach, was und wieviel meine kinder im haushalt helfen können. bisher habe ich das ziemlich willkürlich und je nach bedarf eingeteilt und der größte teil der helferjobs ging an die große sprosse. da ich ein eher chaotischer mensch bin und selber gerne mal den überblick verliere, habe ich beschlossen, dass ein haushaltsplan helfen könnte.

früher habe ich immer die bunten, selbstgebastelten haushaltspläne bei familien mit älteren kindern bewundert. und ich habe mich immer gefragt, ob das wirklich funktioniert und ob das wirklich eine erleichterung ist. denn sein wir mal ehrlich: es ist meistens mehr arbeit, die kinder zur arbeit anzuleiten und immer wieder nachzufragen, als es grade selbst zu machen…

da kann es passieren, dass man den absprung nicht mehr schafft. besonders wenn man eine große tochter hat, die haushaltsjobaufträge selbständig erledigen kann.

sprosse beschwert sich schon seit monaten, dass spross jetzt auch mal was machen kann. und recht hat sie. ich will, dass meine kinder einen funktionierenden haushalt nicht für selbstverständlich nehmen, sondern teil davon sind.

also habe ich überlegt, was die kinder – neben den üblichen dingen wie zimmer und spielzeug aufräumen oder jacken aufhängen – im haushalt helfen könnten. und wie ich es ihnen am besten verkaufe :-)

das sind meine drei kleinen helferspatzen.

der sinn hinter diesem haushaltplaner ist natürlich nicht nur, dass die kinder wissen, wer welchen job hat, sondern auch, dass ich ihn hübsch finde. ich hatte lust auf etwas schlichtes, daher die schwarzweißversion. man könnte die vögelchen auch auf gemustertes bastelpapier malen oder die kinder ihren spatz anmalen lassen. und natürlich sind die schwanzfedern unendlich erweiterbar :-)

das sind jetzt die ersten offiziell fest zugeteilten jobs:

das sprösschen muss nach den mahlzeiten den tisch abräumen (mit hilfe wenn nötig).

sprosse ist für die spülmaschine zuständig (ein täglicher job bei uns) und bringt altpapier und altglas zum container. bei ihr bin ich etwas zwiegespalten, wie weit ich sie einspannen kann. denn das kind ist fast voll ausgelastet mit ihrer schule. an vier von fünf tagen kommt sie um halb fünf nach hause und dann noch hausaufgaben und lernen… also halte ich ihr auch öfter mal den rücken frei.

der spross war so begeistert von der idee, möglichst viele schwanzfedern zu sammeln, dass ich ihm gleich ein paar mehr malen sollte. er hat mir höchst ernsthaft versichert, dass er z.b. ganz alleine die wäsche machen würde… hah! ich werde ihm heute mal die fünf wäscheladungen zum zusammenlegen vor die nase stellen.

mich würde sehr interessieren, wie ihr das macht. was und wie helfen eure kinder im haus? habt ihr einen haushaltjobplaner? ich nehme gerne tipps und erfahrungen entgegen.

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