Vom Freudenklau

Meistens schreibe ich auf diesem Blog über Friede-Freude-Eierkuchen und zeige Bilder von glücklichen Kindern vor glücklicher Deko. Meistens ist bei uns auch Friede-Freude-Eierkuchen. Wir haben ein wunderbares Leben und dafür bin ich sehr dankbar. Gab auch schon andere Zeiten. Aber auch wenn auf vielen Blogs meistens die Friede-Freude-Eierkuchen-Seiten des Lebens gezeigt werden – dass das nicht eins zu eins unser alltägliches Leben widerspiegelt, dürfte allen klar sein. Natürlich gibt’s die fiesen Phasen, Probleme, Zweifel, Traurigkeiten…

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Neulich bin ich auf einen älteren Text von mir gestoßen. Manchmal schreibe ich mir hier in meiner kleinen Blogadminwelt Dinge von der Seele, die mich beschäftigen. Ich schreibe sie auf, um sie aus meinem Hirn und meinen Gefühlen rauszuschreiben. Ich habe gar nicht unbedingt die Absicht, sie zu veröffentlichen. Oder ich komme beim Korrekturlesen zu dem Schluss, dass ich sie doch nicht veröffentlichen möchte. Aber ich habe sie aufgeschrieben und das tat gut.

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Ich habe also diesen Text in meinen Entwürfen gefunden, der damals (bestimmt schon zwei Jahre her) das Resultat einer unschönen Begegnung war. Ich habe ihn gelesen und seitdem rumort er wieder in meinem Kopf und deswegen zeige ich ihn heute doch:

Es gibt Menschen, die haben das Talent, Freude zu stehlen. Obwohl das Wort „Talent“  in diesem Zusammenhang irgendwie nicht passt, denn Talent bedeutet für mich etwas positives. Was wäre der negative Ausdruck von Talent? Bei Wikipedia findet man unter dem Begriff Talent oder Begabung folgende Formulierung: „Überdurchschnittliche Fähigkeit.“ Ja. Manche Menschen haben die überdurchschnittliche Fähigkeit, anderen Freude zu stehlen.

Manchmal merkt man das gar nicht so schnell. Dann geht man aus einer Begegnung oder Unterhaltung mit so einem Menschen heraus und weiß nur, dass man sich unsicher oder unwohl fühlt, dass auf einmal alles, was vorher gut oder zumindest ganz okay erschien, schlechter ist. Mir geht es dann oft so, dass ich erst bei mir selbst den Fehler suche und überlege, ob ich es nicht gut gemacht habe. Oder ob das, was ich vorher für gut hielt, vielleicht wirklich schlecht ist. Aber inzwischen ist mir klar geworden: Es gibt einfach Menschen, die Freude stehlen. Durch ihre Bemerkungen, durch ihre Einstellung, durch ihre Art. Das ist traurig und es hört sich irgendwie böse an, das zu sagen. Aber es ist leider manchmal so.

Es ist nicht so, dass ich nicht kritisiert werden möchte. Ich bin froh, wenn mich andere Menschen dazu anregen, meine Handlungen und Entscheidungen zu reflektieren. Ich möchte kein Mensch sein, der sich für unfehlbar hält. Manchmal ist Feedback dringend nötig. Aber bei dieser Sorte Menschen – den Freudedieben –  bleibt eigentlich nur die Frage: Wie kann ich möglichst viel Abstand zwischen mich und ihre Worte bringen, damit sie mich nicht verletzen und mir meine Freude stehlen?

Ich lasse mich leider schnell verunsichern. Manchmal bin ich nicht gewappnet. An manchen Tagen gelingt es mir ganz gut. Dann weiß ich: Ich habe es gut, wir sind reich beschenkt mit unserer Familie, mit Freunden, einem eigenen Haus usw. Und ich, Steffi, bin auch ganz okay… Aber an manchen Tagen werde ich überrumpelt. Und dann fühle ich mich klein und ungenügend.

Aber ich will mir meine Freude nicht stehlen lassen. Ich habe es gut! Und ich will mir das Wissen und die Dankbarkeit dafür nicht unbedacht wegnehmen lassen. Heute habe ich es bemerkt. Heute stelle ich mich mal nicht in Frage, sondern bin einfach nur sehr, sehr wütend über diese Person und ich bin froh, dass ich ihre Bemerkungen unreflektiert hinter mir lassen und fröhlich weitermachen kann.

So war das damals. Anlass ist unwichtig und vermutlich beliebig austauschbar.

Ich glaube, es passiert immer wieder, dass wir uns unsere Freude stehlen lassen. Wenn wir nicht aufpassen. Manchmal gelingt es uns nicht so schnell, die Freudendiebe als das zu erkennen, was sie sind. Ich musste in den letzten Tagen viel darüber nachdenken. Und wisst ihr, was mir aufgefallen ist? Manchmal schaffe ich es auch sehr gründlich, mein eigener Freudendieb zu sein. Der Freudendieb, der hockt nämlich gerne mal in meinen Gedanken. Und verscheuchen lässt er sich nur schwer, wenn er erstmal eine Weile sein Unwesen getrieben hat. Mistvieh! Und weil er in meinem Kopf hockt, ist es noch schwerer, ihn loszuwerden. Dabei verdient der Freudendieb in meinen Gedanken genau dieselbe Ansage: Ich bin sehr, sehr wütend auf dich und ich lasse dich ohne weiteres Nachdenken hinter mir und mache jetzt fröhlich weiter!

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Eigentlich möchte ich euch einfach nur sagen: Wenn euch grade irgendein doofer Kommentar von einem eurer Mitmenschen verunsichert hat, gleichgültiges Verhalten euch verletzt hat oder ihr immer wieder diesen einen Gedanken denkt und euch mies fühlt – was auch immer der Freudendieb sein mag bei euch – schmeißt ihn raus! Ich wünschte, ich könnte es euch jetzt persönlich sagen: Ihr seid ganz wundervoll und besonders! Haltet das fest, damit niemand (auch nicht ihr selbst) es wegnehmen kann!

Und lasst uns selbst Freudeschenker sein! Kritik geht so schnell über die Lippen und Lob und freundliche Worte bleiben so oft unausgesprochen. So wie die negativen Gedanken in meinem Kopf herumschleichen, immer schön an der Wand entlang, damit ich sie nicht so schnell bemerke und ihnen in den A* treten kann – genauso unauffällig sind manchmal die positiven Gedanken. Ich möchte lernen, beide schneller zu erkennen. Die einen, um sie rauszuschmeißen, die anderen, um sie in Worte zu kleiden und weiterzugeben. Das muss doch irgendwie zu schaffen sein…

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So. Das zu sagen, war mir eine Herzensangelegenheit. Und jetzt fühle ich mich ein bisschen wie die Tante aus’m Kummerkasten, aber egal. Und es ist mir auch (fast) egal, wenn es euch zu kitschig war :-)

 

>> Zum Schluss noch schnell die Kurzbastelanleitung für das Spruchschild: Im Baumarkt ein Holzbrett kaufen, Sechseck aufzeichnen (Geodreieck wäre praktisch) und mit der Stichsäge zusägen, am Computer den gewünschten Schriftzug basteln, ausdrucken und auf das Holz pausen, mit schwarzem Edding ausmalen. Ich habe einen stinknormalen Edding genommen, da muss man nur ein bisschen aufpassen, das die Farbe nicht in die Holzmaserung ausläuft. Also lieber mit Bastelfarbe und Pinsel, aber ich wollte schnell fertig werden :-) <<

Eine Craftnight zum Geburtstag

Ahoi, ihr Lieben. Wie war euer Wochenende? Ich hoffe, ihr hattet es fein.

Ich habe Freitagabend für die Geburtstagsfeier einer Freundin eine Craftnight ausgerichtet. Als sie mich vor ein paar Wochen fragte, ob ich das machen würde, habe ich mich sehr gefreut und dann, wie üblich, die ganze Organisiererei verdrängt. Da sich die Freundin aber Projekte ausgesucht hatte, für die ich das Grundmaterial größtenteils schon besitze, wäre die Organisiererei gar nicht so umständlich ausgefallen, hätte mir Ikea nicht die Tour vermasselt. Jawohl! Da nehmen die einfach ihr billiges Lattenrost aus dem Programm! Kennt ihr, oder? Das günstige Rollrost? 10 Euro? Perfekt, um es beim Tischler zweimal durchsägen zu lassen und dann Spruchschilder draus zu basteln. In den letzten zwei Wochen hat Ikea das Lattenrost upgegraded. Die Bretter kommen jetzt ergonomisch gebogen daher. Super für eine Lattenrost – federt besser – aber suboptimal für mein Bastelprojekt. Können die denn keine Rücksicht auf DIY-Blogger nehmen? Wo kriege ich jetzt demnächst so billig mein Holz her?

Da stand ich also ratlos beim Möbelschweden. Zwei Tage vor Termin. Zum Glück hatte ich meine schlaue Tochter dabei. Die sprach: „Mama, du kaufst ein neues und baust bei den Jungs ein altes Lattenrost aus. Fertig.“ Ernsthaft, auf die Idee wäre ich nicht gekommen. Ohne meine schlaue Tochter hätte ich noch stundenlang ratlos vor den Rollrosten herumgelungert. Das Material für den Geburtstagsbastelabend war also gesichert. Ich habe Sprösschens Bett auseinander genommen. Was ich allerdings bei künftigen Bastelabenden mache, weiß ich noch nicht. Ich kann ja schlecht alle Familienbetten demontieren. Und was mache ich, wenn ich die durch habe? Soll ich bei meinen Nachbarn weitermachen? …

Genug lamentiert. Wir hatten einen sehr schönen und unterhaltsamen Abend mit sehr netten Mädels in einer sehr hübschen Wohnung in der Schanze. Die meisten der Mädels hatten mit Basteln nicht so viel am Hut und es ist immer wieder interessant zu sehen, dass trotzdem alle Spaß haben und wirklich hübsche Dinge mit nach Hause nehmen. Ich zeige euch ein paar Bilder vom Abend.

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Neben diesen Filzboxen und den Spruchschildern aus dem alten Lattenrost meines Sohnes (höhö) haben wir auch Leinenbeutel bedruckt und bemalt. Meine Freundin ist übrigens Hebamme und es waren einige ihrer Hebammenkolleginnen anwesend. Daher das vermehrte Auftreten des „Keep calm and call the midwife“-Spruches :-)

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Und hiermit wünsche ich euch eine famose und entspannte Woche. Hier in Hamburg gibt es nächste Woche Ferien. Darauf freuen wir uns schon! Bis dahin gibt’s hier noch einiges zu erledigen. Also, hauen wir rein :-)

Der Hocker in grün

Ich hatte das dringende Bedürfnis, irgendetwas grün anzumalen. In letzter Zeit sieht man so viel Grün – auf Blogs, in Zeitschriften, in allen möglichen Kombinationen. Häh? Grün? Woher kommt auf einmal dieses ganze Grün? Wäre mir vorher im Traum nicht eingefallen. Aber inzwischen ist mein Hirn konditioniert wie der sabbernde pawlowsche Hund. Einfaches Prinzip: 1. Wir setzen eine durchschnittliche weibliche Bloggerin mehrmals und wiederholt einer beliebigen Farbe aus (Stimulus) 2. Als durchschnittliche weibliche Bloggerin vespürt sie öfter mal den Drang, Zeug anzumalen (Reiz). 3. Welche Farbe wird ihr bei nächster Gelegenheit als erstes in den Sinn kommen? Klaro! (Reaktion). Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob die Bezeichnungen so stimmen, aber es hört sich so fachmännisch an. Ich muss meine These ja irgendwie untermauern.

Ich musste also irgendetwas grün streichen. Und was bietet sich schneller und schmerzloser an, um solche Gelüste zu befriedigen, als der gute Holztritt vom Möbelschweden, Traum aller unabhängigkeitsliebender Sechsjähriger? Grün, bunt und einfach ist also das Ziel. Und falls das in die Hose geht und das Ergebnis dem Ehemann einer durchschnittlichen Bloggerin nicht gefällt, kann man für 10 Euro einen neuen kaufen…

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In der letzten Living at Home gab es ein paar Seiten mit schönen Grünkombinationen. Ich wollte möglichst nahe an den Stuhl im Bildvordergrund heran. Ich liebe es, Farbe zu mischen. Die verschiedenen Farben zusammen zu gießen, zu rühren und zu sehen, wie sie langsam ineinander fließen und etwas neues ergeben. Und dann die ersten Pinselstriche…  zum Schwelgen schön.

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Dass es eine gewisse Faszination ausübt, Zeug anzumalen, merkt man immer daran, dass die Jungs sorfort auf der Matte stehen und mitmachen wollen. Irgendwann muss ich sie ihr völlig eigenes Möbelstück anmalen lassen. Dann können sie sich nach Herzens Lust austoben. Denn natürlich lauern sie, dass sie ja nicht zu kurz kommen. Wehe, der Bruder malt einen Quadratzentimeter von dem Stuhlbein an, dass für den anderen bestimmt war! Und ich bin kein Stück besser. Ich wache ziemlich eifersüchtig über meinen Pinsel. Ich will selber :-)

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Für die Farbe habe ich ganz normale Abtönfarbe aus der Malerabteilung im Baumarkt genommen und zum Schluss noch eine Schicht Wachslasur übergestrichen. Das schützt die Farbschicht etwas und gibt der eher stumpfen Abtönfarbe einen matten Schimmer. Vorbild für meinen Hocker waren übrigens diese hier. Da ich aber keine so wunderbar coolen Tapetenreste zur Hand hatte, habe ich im Stoffladen meines Vertrauens nach hübsch bemusterten Wachstüchern gesucht und dieses gefunden. Perfect match- wie ich finde.

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Und zum Schluss möchte ich mich noch herzlich bedanken für eure Anteilnahme und Kommentare nach meinem letzten Post. Ich habe mich so sehr über jedes einzelne liebe Wort gefreut! Uns geht’s gut. Das friedliche (und für unseren Opa willkommene) Ende eines so langen Lebens, hinterlässt ja eher eine andächtige Traurigkeit, keine so schmerzende. Zumindest für uns Enkel und Urenkel. Seid zurückgedrückt, ihr Lieben :-)

Glücksmomente, Wandaufhübschung & endlich Schnee

Was mich im Moment sehr glücklich macht, sind verschiedene Projekte, die wir hier nach und nach zum Leben erwecken. Ich gehöre zu den Leuten, die ständig irgendwelche Pläne und Projekte schmieden. Meistens genieße ich diesen Zustand – das Schöne-Dinge-angucken, das Inspirieren-lassen, die Pläneschmiederei, das Werkeln, der Entstehungsprozess, und – oh, so schön – das Endergebnis. Die kreativen Zahnräder in meinem Hirn drehen sich permanent in die Runde. Ich kann nichts dagegen tun. Aber manchmal würde ich diese Maschinerie gerne anhalten. Denn meistens schaffe ich es gar nicht, so viele Extraprojekte unterzubringen. So gern ich auch würde. Meistens bin ich zu erschöpft. Der Alltag bringt schließlich genug To-Do-Listen mit sich, alles ist eng getaktet, ständig muss man jonglieren. Da kann ich so viele zusätzlich ratternde Zahnräder gar nicht gebrauchen. Die kreativen Zahnräder sind eine zwiespältige Kiste. Einerseits brauche ich sie, um abzuschalten und aufzutanken. Andererseits machen sie mich hibbelig, wenn sie nicht „freigelassen“ werden können (Zu viele Metaphern hier? Ihr versteht, was ich meine, oder? Ich würde sogar wetten, dass es euch auch so geht).

In letzter Zeit klappt es mit dem Umsetzen von Ideen irgendwie besser. Keine Ahnung warum. Aber es macht mich glücklich. Lang im Kopf verstaute Projekte, die endlich zum Leben erwachen, machen mich glücklich! Und das ist die Motivation, die ich brauche, um die nächste Antriebslosigkeit zu überwinden und einfach loszulegen. Denn in der Regel dauert es nicht lange, bis sich in meinem Hirn ein neues Zahnrad in Bewegung setzt :-)

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Angespornt von Frau Frische Brise habe ich für unser Cookieglas ein schönes Label gebastelt und es zum Sammelglas für Glücksmomente erklärt. Ich finde die Idee großartig, schöne Momente zu sammeln und am Ende des Jahres gemeinsam die Zettel durchzulesen. Bei TK Maxx gab es diesen schönen Notizblock (ich kann nicht aus meiner Haut, ich brauch’s hübsch)  und nun versuche ich jeden Abend, die Glücksmomente des Tages einzusammeln. Das ist außerdem ein schöner und bewusster Tagesabschluss. Der Spross ist gerne in seiner Welt und erzählt oft nicht viel. Das Sprösschen ist den ganzen Tag ein Wirbelwind und geht auch als Wirbelwind ins Bett. Diese paar Minuten am Abend sind eine gute Gelegenheit, sie zur Ruhe und zum Erzählen zu bringen. Die Jungs lieben das und oft quasseln wir noch eine Weile über dies und das. Ich bin gespannt, wieviele Zettel wir einsammeln im Laufe des Jahres.

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Und letztes Wochenende haben Mister Rotbart und ich Möbel gebaut. Ein Möbel, wir wollen nicht übertreiben. Das war genau das, was ich brauchte an diesem Wochenende. Freitagmittag bin ich ganz schön k.o. nach Hause gekommen und als wir Samstag morgen spontan beschlossen, dieses Projekt in Angriff zu nehmen, habe ich mich sehr gefreut. Ein ordentliches Möbelstück für Fernseher und Boxen rattert schon länger in meinem Kopf. Bisher stand alles etwas gequetscht und zusammengewürfelt auf meinem allerersten Studentenbudenrollkommödchen. Ich hätte auch alleine etwas neues gebaut, aber das hätte mich ganz schön viel Kraft gekostet. War praktisch, Mister Rotbart dabei zu haben. Außerdem hatten wir eine sehr nette Zeit beim Möbelbauen und überlegen noch, ob wir zusammen ein Werkstatt aufmachen. Ganz im Ernst – ich brauche mehr Werkzeug. Gehrungssägen, Stichsägen, ordentliche Schleifgeräte… Was man alles bauen könnte! Möchte zufällig irgendein Baumarkt Sponsor meines Blogs werden?

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Noch ein Projekt, dass endlich zum Abschluss gekommen ist: Die Umgestaltung der Wand in Sprosses Zimmer. Wie lange ich dafür gebraucht habe! Wie gut, dass die Sprosse so geduldig mit mir war – oder war es Resignation??? *schäm*… Vor einer Weile haben wir das Auberginenbraunlila mit einem Hellmintaquagraublau übergestrichen. Ich mochte die ursprüngliche Farbe auch sehr gern, aber für den relativ kleinen Raum war sie irgendwie zu dunkel. Jetzt wirkt der Raum schön frisch und hell und mit dem neuen Regal, den Bildern, der Lichterkette und der Wimpelkette, die ich endlich angebracht habe, hat das Ganze ein bisschen was von Zirkus. Fröhlich. Ich mag’s. Und die Sprosse auch.

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And in other news: Es hat endlich geschneit. Die Jungs sind ausgerastet vor Freude. Für eine große Kugel im Garten hat es gereicht. Die Sprosse ist schon zu erwachsen für Schnee im Januar. Sie schwimmt schon voll auf der Weihnachten-ist-vorbei-jetzt-kann-es-Frühling-werden-Welle. Ich bin jedesmal irritiert, wenn sie über Schnee meckert. Nur Erwachsene meckern über Schnee! Die Jungs hingegen waren angetan. Der Spross starrte in die dicken Flocken und sagte „Das sieht aus, als ob ein riesiger Riese die Welt mit Puderzucker einzuckert…“ Woraufhin sich ein äußerst interessantes Gespräch zwischen Vater und Söhnen entwickelte, im Zuge dessen der Mann vorschlug, dass die Erde vielleicht ein große Waffel ist und wir nur die Bakterien darauf, der Spross kundtat, dass er schon immer wissen wollte, wie man sich als Bakterie fühlt (Aha?) und das Sprösschen meinte, so eine Waffel würde er nicht essen wollen – zu viel Metall (die Autos…). Wir sind hier stets bemüht, die Kinder mit wissenschaftlich fundierter Bildung auszustatten.

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Ich wünsche euch ein feines Wochenende. Möge es entspannt und sonnig sein! Lasst eure kreativen Zahnräder rattern :-)