Crafternoon

Am vergangenen Samstag fand unser erster Crafternoon statt und es war ein rundum schöner Tag mit sechs fabelhaften Damen! Ich habe mich so sehr gefreut, “in echt” Menschen zu treffen, die ich bisher nur über das Bloggen kannte (Bis auf Eva, die ich schon vor ein paar Monaten das erste Mal kennengelernt habe) Das ist toll! Dass ich mal so viele Blind Dates in meinem Leben haben würde, hätte ich nicht gedacht :-) Am Ende des Tages waren Anja und ich hundemüde, total glücklich und restlos beeindruckt, dass die meisten der Teilnehmerinnen so weite Anfahrtswege in Kauf genommen hatten. Ihr seid toll, Mädels!

Da ich immer etwas Hemmungen habe, den Leuten mit meiner Kamera zu sehr auf die Pelle zu rücken, sind nur einige der Damen und ihrer wunderschönen Werke auf den Bildern zu sehen. Außerdem war ich selber so beschäftigt, dass ich zwischendurch einfach vergessen habe, Bilder zu machen. Immer dieser Freizeitstress! Drei von den Ladies könnt ihr übrigens besuchen – sehr bequem auf virtuellem Wege :-) – denn das sind Eva von Wir in Sockenbergen, Nele von Bunt, gestreift und hüpfig und Jenny von denke kreativ.

So, here we go:

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Das Aufbauen und Vorbereiten macht mir mindestens so viel Spaß wie die Gemeinschaft mit lauter Bastelwütigen, denn ich liebeliebeliebe dieses ganze bunte Bastelzeugs! Das alles so zusammen auf einem Haufen zu sehen, macht mich irgendwie glücklich. Schräg, oder?

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Chaos! Schön, wenn man sich so ausschweifend ausbreiten kann und hinterher nichts aufräumen muss! Ach, warte mal, ich bin ja die, die hinterher aufräumt :-)

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Das ist übrigens die wundervolle Anja!

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Schön war’s! Wir starten bestimmt eine Fortsetzung :-)

D.I.Y. Stoffutensilo mit Stickrahmen

Neulich war ich mit Anja unterwegs, um Stoffe für die Craftnight zu kaufen und habe bei der Gelegenheit zwei schöne Stöffchen für mich selbst besorgt. Um endlich eine Idee zu verwirklichen, die mir schon sehr lange im Kopf herumlungert und in den Fingern juckt. Ich liebe es, wenn wochenlang mitgeschleppte und geplante Ideen Wirklichkeit werden. Wenn der richtige Zeitpunkt (eine passende Gelegenheit, ein bisschen Freiraum) kommt, sie endlich in die Tat umzusetzen, vom Kopf in die Hand wandern zu lassen und zu sehen, wie sie Form annimmt. Als mein Stoffbeutelchen fertig war, habe ich mich so darüber gefreut, dass ich beschlossen habe, es zu verschenken. Ich finde es so erfüllend, etwas herzustellen und das fertige Werk in den Händen zu halten, dass es mir irgendwie sinnlos erscheint, mich dann ganz alleine daran zu erfreuen :-) Meine Mutter ist jetzt die glückliche Besitzerin…

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Diese Bastelidee habe ich vor längerer Zeit irgendwo auf Pinterest gesehen. Leider war die URL zum Bild entweder fehlerhaft oder nicht mehr existent, sonst hätte ich sie gerne angeben. Hiermit sei also notiert, dass ich keine Erfinderrechte darauf beanspruche :-)

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Ich habe mehrere Arbeitsschritte vergessen zu fotografieren (ich hatte ‘nen Flow :-)), werde mich aber bemühen, die einzelnen Schritte so genau wie möglich zu beschreiben.

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1. Die beiden Stoffstücke zuschneiden. Um die Länge zu ermitteln, das Stoffstück einmal um den inneren Kreis des Stickrahmens legen und ca. 3 cm Nahtzugabe dazurechnen. Für einen Stickrahmen von 13 cm Durchmesser sind das etwa 55 cm. Für die Höhe habe ich 25 cm genommen.

2. Die Stoffbahnen an der kurzen Seite auf links zusammennähen.

3. Für den Boden des Beutels wieder den inneren Kreis auf den Stoff zeichnen und wieder rundherum ca. 1,5 cm Nahtzugabe dazurechnen. Den Stoffkreis wie im Bild oben rechts feststecken (viele Stecknadeln, damit nix verrutschen kann) und festnähen.

4. Auf dem Plastikplatzset den inneren Kreis des Stickrahmens zeichnen und ausschneiden. Der Plastikkreis ist nicht zwingend nötig, gibt dem Ganzen aber einen stabilen Boden.

5. Einen der Stoffbeutel auf rechts ziehen, den Plastikkreis unten in den Beutel legen und den zweiten, auf links gezogenen Stoffbeutel hineinschieben. Wenn man den Stoffbeutel jetzt hin- und herwendet, müsste jeweils die rechte Seite außen sein.

6. Die Kanten einschlagen, mit Stecknadeln feststecken und einmal um den Beutel nähen.

7. Bommelband wie im Bild unten links festnähen. Wenn die Kante umgeschlagen ist, sieht man von der einen Seite nur die Bommel und von der anderen das gesamte Band.

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8. Den inneren Kreis des Stickrahmens über den Beutel ziehen und die Kante darüber schlagen. Den äußeren Ring aufsetzen und festdrehen. Fertig!

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And to keep it real nach all den bunten Bildchen, zeige ich euch mal meine Fotoecke. Wenn ich Dinge vor weißem Hintergrund fotografieren will, räume ich den kleinen Tisch neben dem Sofa frei, lege eine weiß gestrichene Holzplatte drauf (der alte Deckel einer Spielzeugkiste) und versuche, mir nicht selbst im Licht zu stehen (Fenster hinter mir). Gewusst wie :-)

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Craftnight No.2

So. Höchste Eisenbahn, dass ich euch ein paar Bilder von unserer zweiten Craftnight zeige. Nachdem wir uns das letzte Mal aus babysittertechnischen Gründen bei Anja zu Hause getroffen haben, konnten wir dieses Mal die Räume in Anjas Schule nutzen, die mitten in Eimsbüttel liegt. Das bietet zwei riesengroße Vorteile. Erstens hatten wir genug Platz, um uns ordentlich auszubreiten und zweitens liegen rund um die Schule sehr hübsche Parks, Kanäle und Cafés :-) Davon haben wir an diesem Abend allerdings nicht viel gesehen, denn wir haben vier Stunden gewerkelt, gemalt, gequatscht, gebogen, umwickelt, getackert, gestempelt, gefuttert und Margaritas geschlürft. Anja macht einen ganz fabelhaften Burritoauflauf und es gab dieses Dessert, dass immer noch eins meiner liebsten ist. Schön war’s!

Und jetzt… viele, viele Bilder:

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Am 1. Juni findet unser Crafternoon statt. Ich würde mich sehr freuen, euch dort zu sehen. Neben den Projekten, die ihr hier seht, wird es noch zwei weitere geben. Ich hoffe, dass ich es in den nächsten Tagen schaffe, euch mehr zu zeigen.

(Falls ihr in Münster und Umgebung wohnt und gerne kommen möchtet: Nele und Eva bieten freundlicherweise eine Mitfahrgelegenheit an. Die Gelegenheit! :-))

Alltagshelden und die Geschichte einer Schnapsidee

Dienstags finden immer zwei tolle Blogaktionen statt. Die Alltagshelden bei Stephie und Upcycling bei Nina. Meistens sind meine Upcyclingprojekte auch meine Alltagshelden, denn ich freue mich so an ihnen, aber heute gibt es Extrahelden.

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Nr.1 Neue Untersetzer. Wir benutzen niemals Untersetzer. Aber diese waren einfach zu schön. Ab und zu stelle ich auch mal ein Glas darauf ab :-)

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Nr.2 Eins meiner alten Mädelsbücher, dass ich neulich im Keller bei meinen Eltern gefunden habe. Ich habe diese Serie geliebt! Schöne heile Welt. Leider haben wir nur noch den einen Band gefunden. Ich hoffe sehr, dass die anderen wieder auftauchen und wir die Bücher nicht in einem Anfall von geistiger Ordnungsumnachtung entsorgt haben.

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Mein Upcyclingprojekt ist strenggenommen kein Upcycling. Ich habe nämlich was gebastelt, von dem ich dachte, dass ich es ganz hübsch finde, es dann aber doch blöde fand und immerhin nicht weggeschmissen, sondern was anderes draus gemacht habe. Gilt das?

Zu irgendeiner Festivität haben wir uns mal diese billigen Plastikhocker von Ikea angeschafft. Die sind ganz okay, wenn man mal viele Leute um einen Tisch pferchen muss, aber ansonsten taugen sie nicht viel, denn sie sind wackelig und unbequem. Neulich habe ich in einem Bastelkatalog ein Foto von diesem Hocker gesehen, aufgehübscht mit einer gehäkelten Sitzunterlage. Da ich irgendwie meine Leidenschaft fürs Häkeln entdeckt habe, nur nie weiß, was ich häkeln soll, erschien mir das das perfekte Anfängerprojekt. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

Aber als ich den Häkelbezug dann auf meinem Hocker hatte, fand ich ihn einfach nur noch seltsam und spießig. Die Idee ist gut. Theoretisch. Vielleicht liegt es an den Farben. Wahrscheinlich muss man so etwas ordentlich bunt machen, damit es wenigstens ein bisschen hippiemäßig aussieht. Meine Tochter hatte die fabelhafte Idee, den ganzen Hocker zu umhäkeln. Guerillahäkeln! Hat was. Aber dafür bräuchte es eine sehr lange Phase voller Muße und Langeweile. Also wird das wohl in absehbarer Zeit nix. Außerdem muss ich jetzt erstmal einen Bezug für unseren Toilettendeckel häkeln… (Das war ein Scherz. Is’ klar, ne?)

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Anyway. Ich habe das ganze Ding wieder aufgeribbelt und eine Pompomgirlande draus gemacht. Die schmückt jetzt unseren Flur und macht mich viel glücklicher als eine gehäkelte Sitzunterlage!

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Vermutlich ist eine Anleitung zum Pompombasteln bei euch überflüssig, aber ich wusste bis vor einem Jahr nicht, wie man das macht :-) Also für alle, die genauso unbedarft sind wie ich:

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Ich mag ihn, meinen wiederverwerteten Topflappen :-)