Neujahrsputz

Hallo! Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr! Möge es ein glückliches sein! Ich weiß, das kommt etwas verspätet, aber von Herzen! Irgendwie habe ich es dann doch verpasst, euch hier oder auf Instagram rechtzeitig zum Jahreswechsel alles Gute zu wünschen. Vielleicht lag’s an der Tiefenentspannung :-) Eins möchte ich an dieser Stelle auch noch los werden. Ich möchte euch danken für das letzte Jahr! Danke für’s Lesen, für eure Kommentare und Mails, für’s Dabei sein! Es war mir ein Vergnügen mit euch!

Ich muss zugeben, dass die Jahresrückblickerei und Vorsatzlistenschreiberei, die in den letzten Tagen die Runde gemacht hat, sehr ansteckend war. Und ich habe kurz überlegt, ob ich auch etwas in der Art veranstalte. Aber für’s Rückblicken ist der Zug jetzt abgefahren und für’s Vorsätze machen bin ich nicht der Typ. Ich konfiguriere neu, wenn es die Situation erfordert :-) In diesem Sinne habe ich einfach meine Ferien genossen und bin ein paar Projekte angegangen, die mir schon länger in den Fingern gejuckt hatten: Einen neuen Quilt mit all den vielen schönen Stöffchen, die ich in den letzten Monaten zusammengetragen habe. Und irgendetwas für unsere Wohnzimmerwand. Deren Leere juckt mich seit wir hier eingezogen sind.

 

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Ich habe mir Papier und Rahmen hingelegt und ein paar Tage lang angestarrt und überlegt, wie ich was zusammen stelle. Mit keinem befriedigendem Ergebnis. Die zwei Ikea-Rahmen habe ich an die Wand gehängt. Einer davon ist noch leer, der andere beherbergt jetzt meine Kreide-Typo (Bild kommt unten noch). Ansonsten bin ich noch unentschlossen. Dafür habe ich im Ruckzuck-Verfahren eine Patchworkdecke genäht und bin sehr verliebt.

 

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Völlig unbeabsichtigt sieht es bei uns so aus, als wären wir frisch eingezogen. Überall stapeln sich Kartons, Bücher, Klamotten, Bretter… Angefangen hat es mit dem Angebot meiner Tante, uns ihr Klavier zu schenken. Ein Klavier, ein Klavier! Da habe ich natürlich nicht Nein gesagt! Das Klavier kommt morgen und es braucht Platz. Also habe ich angefangen, die Hälfte unseres Bücherregals auszusortieren und abzubauen. Mann! Das war mehr Arbeit als ich eingeplant hatte! Als mein Mann die Stapel sah, die nicht mehr ins Regal passen, beschloss er spontan, jetzt den Dachboden auszubauen. Ächz! Der Dachboden ist nur ein Kriechboden. Man muss nur Bretter auf die Balken schrauben. Trotzdem sind es ein paar Quadratmeter… Aber Leute, die ‘nen Rappel haben, soll man ja nicht aufhalten. Also sind wir im Moment eifrig dabei, umzuräumen, auszusortieren, auszubauen.

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Wenn man eine ganze Regalwand auseinander nimmt, findet man einiges wieder. Zum Beispiel mein Bastelideen-Skizzen-Heft. Oder man nimmt Sachen in die Hand, die man seit Jahren nicht angesehen hat. Alte Fotos, Karten und Briefe. Zwischendurch habe ich zwei Stunden auf dem Boden gesessen, hab mir Bilder angeguckt und war furchtbar sentimental. Das Babylein oben ist die Sprosse (was für ein Knuffel!) und der Mutmach-Brief aus den ersten Schultagen vom Spross ist von Omma.

 

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Ich gebe zu, dass ich mir trotz akuten Platzmangels im Regal zwei neue Bücher gekauft habe. Der Mann, der kein Mörder war soll ja super spannend sein und Die Hummerschwestern hörten sich laut Rückentext sehr nett an. Kennt ihr die Bücher oder habt ihr noch Tipps für mich? Mir ist nämlich in den letzten Tagen aufgefallen, dass ich kaum noch lese. Ich würde gerne mal wieder in ein paar Bücherwelten abtauchen. Oh! Sollte das eine New Years Resolution sein?

Neben vielen alten Büchern, habe ich noch urältere Ordner aus dem Studium aussortiert. Einen habe ich mir allerdings gleich wieder herausgefischt, als ich feststellte, dass er irgendeine Schriftensammlung enthielt. Keine Ahnung, warum ich die mal angelegt habe. War mir aber gleich sehr nützlich bei meinem nächsten Vorhaben :-)

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Darf ich euch an dieser Stelle mal kurz vorschwärmen, welch unsinnige Freude es mit bereitet, Buchstaben auf Papier zu malen? Ich liebe das! Manchmal wäre ich gerne hauptberuflich Schönschreiberin. Kreativ sein ist eine feine Sache. So herzerwärmend!

Und während ich so vor mich hin schönschrieb und Radiergummi und Anspitzer aus dem Federmäppchen meines Sohnes klaute, dachte ich, ich fotografiere euch noch eine andere kreative Tat meinerseits: Das Kopf-während-des-Unterrichts-auf-den-Tisch-legen-verboten-Schild :-) Das macht der Spross ganz gerne. Wenn es ihm zu viel wird, legt er sich erstmal hin. Die Lehrerin sprach mich und den Sohn vor ein paar Monaten darauf an. Der Spross beteuerte, dass er immer wieder vergessen würde, dass man das in der Schule nicht macht und dass er auch nicht wisse, was man da tun könne… Das ist keine blöde Ausrede. Ich weiß, dass es ihm wirklich so geht. Daraufhin habe ich ihm diese beiden Bildchen gemalt. Seitdem klappt es besser mit dem Aufrecht-sitzen-bleiben. Ob er dabei auch so fröhlich guckt, bezweifle ich allerdings.

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Und das Bild für die Wohnzimmerwand ist auch noch fertig geworden.

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Den Spruch kann ich gleich mal verinnerlichen, denn morgen hat uns der Alltag wieder. Die Ferien sind Vergangenheit und Schule, Kindergarten, Arbeit, Termine sind wieder die Gegenwart. Im Moment fühle ich mich noch nicht so, dass das ein Geschenk ist.

Last Minute Geschenkidee mit Tüddelüt und Schischi

Schlauer Titel, wa? Last-Minute-Geschenkideen gibt es ja viele dieser Tage, aber meine, liebe Leute, ist wirklich Last Minute. Jaha! Das kann man ohne viel Aufwand zehn Minuten vor der Bescherung machen :-)

Es gibt nämlich diesen netten kleinen Shop namens Caravan. Dort gibt es Karten, Kalender, Poster und noch mehr Dinge der feinsten Sorte. Zum Dahinschmelzen! Wunderschöne Illustrationen und Typografie! Genau mein Beuteschema. Und alles als Digital Download zu wirklich (wirklich!) erschwinglichen Preisen. Man lädt sich den Einkaufswagen voll, bezahlt und eine Minute später erhält man einen Link zum Download eines PDFs. Ich kann euch nur heftig empfehlen, dort vorbeizuschauen! (Ich habe übrigens keinen Deal mit denen, ich bin einfach nur begeistert)

Der Vorteil an einem Download ist, dass man die Datei mehrmals ausdrucken kann und damit schwuppdiwupp ein paar schöne kleine Geschenke parat hat (natürlich nur im angemessenen Rahmen und für den privaten Gebrauch!). Einfach ausdrucken und mit einem ordentlichen Cutter schneiden. Die Schneidemarken und Tipps fürs Ausdrucken sind in der Datei enthalten. Dann kann man das Ganze in Geschenkpapier einwickeln und fertig. Oder man sammelt allerlei Tüddelüt und Schischi zusammen und lässt beim Verpacken nochmal ordentlich die Sau raus. So habe ich es gemacht. Und ich hatte sehr viel Spaß, wie ihr gleich sehen werdet :-)

 

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Den Kalender und eine Ansicht aller zwölf Monate gibt es hier.

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Zum Ausdrucken habe ich festeres Papier gekauft. Das normale Druckerpapier hat eine Schwere von 80 Gramm pro Quadratmeter. Ich habe 300 Gramm schweres Papier verwendet, 120 oder 200 Gramm ist auch schick. Am besten, ihr lest nach, was euer Drucker drucken kann, aber 200 Gramm müsste auf jeden Fall funktionieren. Schön ist auch ein Lineal aus Metall, denn mit einem scharfen Cutter schneidet man schnell ins Plastik und dann wird’s schief.

Hier ist mein Bastel- und Dekomaterial:

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Ich hatte so viel Spaß beim Einpacken, dass unsere Wohnung zwei Tage lang im Chaos versank, weil ich aus allen Ecken Bastelzeug zusammengesucht habe, ausprobiert habe, hin- und hergeschoben, ein- und wieder ausgepackt… Damit hatte sich der Last-Minute-Aspekt an dem Last-Minute-Geschenk erledigt, aber ich hatte ja auch ein bisschen mehr Zeit :-) Meinen Kalender werde ich übrigens als Girlande aufhängen. Ich habe zum Geburtstag so süße kleine Büroklammern mit Vögelchen geschenkt bekommen.

 

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Meine Adventsgirlande

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Heute habe ich endlich meinen eigenen Adventskalender ausgepackt – meine Adventsgirlande. Die kleinen Schildchen habe ich schon letztes Jahr in der Weihnachtszeit gezeichnet. Als ich sie heute aus der Kiste kramte und sortierte, habe ich festgestellt, dass mir immer noch zwei Tage fehlen. Mist! Den 23. und 24. Dezember habe ich offensichtlich letztes Jahr nicht mehr geschafft. Und nach Weihnachten hatte sich meine Motivation abrupt verabschiedet…

Naja, mich stört es eigentlich nicht. Ich mag sie auch so. Ich liebe diesen Kreide-auf-Tafel-Look! Inspiration habe ich mir unter anderem auf dieser Seite geholt. Es ist unglaublich, was diese Frau mit Kreide fabriziert. So cool! Das müsst ihr euch unbedingt anschauen!

Heute mittag hab ich jedenfalls die Gelegenheit genutzt (die Gelegenheit war mein Mann, der auf dem Wohnzimmerboden das Seeungeheuer für die auf Kissen treibenden Kinder gemimt hat) und habe schnell ein paar Bilder geschossen. Hier ist sie, meine Adventsgirlande:

 

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Einfach auf das Bild klicken, um das PDF herunterzuladen. Viel Spaß damit! Hoffe, es hilft beim Geschenke verzieren. Am besten auf festerem Karton ausdrucken.

Christmas Craftnight

Ende November fand unsere dritte Craftnight statt und natürlich gibt es noch ein paar Bilder. Da kann ich nicht an mich halten :-) Denn wir hatten wieder einen sehr schönen Abend und ich bin jedesmal total begeistert, was die Ladys alles so schaffen an einem Abend. Der Wahnsinn! Ich selbst bastel an diesen Abenden relativ wenig. Ich tobe mich dafür vorher beim Aufbauen und Dekorieren aus. Ich genieße es sehr, alles so vorzubereiten, dass die Mädels einen Abend lang völlig in Bastelmaterial versinken können – und natürlich möglichst viel Beute nach Hause schleppen können.

Vier Projekte haben wir an diesem Abend gebastelt, von denen ich die meisten vergessen habe zu fotografieren (oder die Bilder nix geworden sind). Ihr könnt euch dafür nochmal zurück zu meinem Einladungspost klicken. Dort gibt es die Wintergirlande, die Filzherzen und die Adventsfläschchen zu sehen. Als viertes Projekt haben wir Kränze gestaltet. Die habe ich fotografiert an dem Abend :-)

 

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Hier werkelt meine Arbeitskollegin Anja. (Nicht zu verwechseln mit meiner Craftnightkollegin Anja :-)) Die Arbeitskollegin Anja muss an dieser Stelle nochmal besonders erwähnt werden, weil sie uns fabelhaft beim Aufbauen geholfen hat! Danke dir! Außerdem mache ich jetzt mal ganz schamlos Werbung für Anjas Blog. Das ist nämlich voller kreativer und inspirierender Ideen. Bitte hier entlang.

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Danke, dass ihr alle da wart! Es war uns eine Ehre, diesen Abend mit euch zu verbringen! :-) Anja und ich überlegen dann mal, wie und wann die nächste Craftnight stattfinden kann…