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So. Höchste Eisenbahn, dass ich euch ein paar Bilder von unserer zweiten Craftnight zeige. Nachdem wir uns das letzte Mal aus babysittertechnischen Gründen bei Anja zu Hause getroffen haben, konnten wir dieses Mal die Räume in Anjas Schule nutzen, die mitten in Eimsbüttel liegt. Das bietet zwei riesengroße Vorteile. Erstens hatten wir genug Platz, um uns ordentlich auszubreiten und zweitens liegen rund um die Schule sehr hübsche Parks, Kanäle und Cafés :-) Davon haben wir an diesem Abend allerdings nicht viel gesehen, denn wir haben vier Stunden gewerkelt, gemalt, gequatscht, gebogen, umwickelt, getackert, gestempelt, gefuttert und Margaritas geschlürft. Anja macht einen ganz fabelhaften Burritoauflauf und es gab dieses Dessert, dass immer noch eins meiner liebsten ist. Schön war’s!

Und jetzt… viele, viele Bilder:

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craftnight_spruchbretter

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craftnight_minipinboards

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craftnight_wollvasen

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Am 1. Juni findet unser Crafternoon statt. Ich würde mich sehr freuen, euch dort zu sehen. Neben den Projekten, die ihr hier seht, wird es noch zwei weitere geben. Ich hoffe, dass ich es in den nächsten Tagen schaffe, euch mehr zu zeigen.

(Falls ihr in Münster und Umgebung wohnt und gerne kommen möchtet: Nele und Eva bieten freundlicherweise eine Mitfahrgelegenheit an. Die Gelegenheit! :-))

Dienstags finden immer zwei tolle Blogaktionen statt. Die Alltagshelden bei Stephie und Upcycling bei Nina. Meistens sind meine Upcyclingprojekte auch meine Alltagshelden, denn ich freue mich so an ihnen, aber heute gibt es Extrahelden.

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Nr.1 Neue Untersetzer. Wir benutzen niemals Untersetzer. Aber diese waren einfach zu schön. Ab und zu stelle ich auch mal ein Glas darauf ab :-)

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Nr.2 Eins meiner alten Mädelsbücher, dass ich neulich im Keller bei meinen Eltern gefunden habe. Ich habe diese Serie geliebt! Schöne heile Welt. Leider haben wir nur noch den einen Band gefunden. Ich hoffe sehr, dass die anderen wieder auftauchen und wir die Bücher nicht in einem Anfall von geistiger Ordnungsumnachtung entsorgt haben.

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Mein Upcyclingprojekt ist strenggenommen kein Upcycling. Ich habe nämlich was gebastelt, von dem ich dachte, dass ich es ganz hübsch finde, es dann aber doch blöde fand und immerhin nicht weggeschmissen, sondern was anderes draus gemacht habe. Gilt das?

Zu irgendeiner Festivität haben wir uns mal diese billigen Plastikhocker von Ikea angeschafft. Die sind ganz okay, wenn man mal viele Leute um einen Tisch pferchen muss, aber ansonsten taugen sie nicht viel, denn sie sind wackelig und unbequem. Neulich habe ich in einem Bastelkatalog ein Foto von diesem Hocker gesehen, aufgehübscht mit einer gehäkelten Sitzunterlage. Da ich irgendwie meine Leidenschaft fürs Häkeln entdeckt habe, nur nie weiß, was ich häkeln soll, erschien mir das das perfekte Anfängerprojekt. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

Aber als ich den Häkelbezug dann auf meinem Hocker hatte, fand ich ihn einfach nur noch seltsam und spießig. Die Idee ist gut. Theoretisch. Vielleicht liegt es an den Farben. Wahrscheinlich muss man so etwas ordentlich bunt machen, damit es wenigstens ein bisschen hippiemäßig aussieht. Meine Tochter hatte die fabelhafte Idee, den ganzen Hocker zu umhäkeln. Guerillahäkeln! Hat was. Aber dafür bräuchte es eine sehr lange Phase voller Muße und Langeweile. Also wird das wohl in absehbarer Zeit nix. Außerdem muss ich jetzt erstmal einen Bezug für unseren Toilettendeckel häkeln… (Das war ein Scherz. Is’ klar, ne?)

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Anyway. Ich habe das ganze Ding wieder aufgeribbelt und eine Pompomgirlande draus gemacht. Die schmückt jetzt unseren Flur und macht mich viel glücklicher als eine gehäkelte Sitzunterlage!

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Vermutlich ist eine Anleitung zum Pompombasteln bei euch überflüssig, aber ich wusste bis vor einem Jahr nicht, wie man das macht :-) Also für alle, die genauso unbedarft sind wie ich:

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Ich mag ihn, meinen wiederverwerteten Topflappen :-)

Heute ist Upcycling-Dienstag bei Nina und ich werde euch heute mit einem sehr umständlichen und ausführlichen Sermon das Upcycling einer simplen Holzkiste erklären :-)

Lange Zeit habe ich mich der Idee verweigert, Kalender, Notizzettel oder Wochenplaner zu nutzen. Erstaunlich, angesichts der Tatsache, dass ich ein etwas konfuser Mensch bin und ungefähr tausend Situationen als Beweis anführen könnte, in denen ich gedacht habe “Ach, das merke ich mir so!”, nur um zwei Wochen später festzustellen, dass ich es mir nicht gemerkt habe. Das mit dem Kalender habe ich schon vor ein paar Jahren eingesehen. Vor einigen Monaten habe ich mir dann auch eine ordentliche Notizzettelsammlung zugelegt, damit hier nicht immer irgendwelche Schmierzettel herumfliegen, die eh verloren gehen. Was ich jetzt noch brauche, ist ein (ein!) Ort, an dem ich meine Ideen und Pläne sammeln kann.

Versuche Eins und Zwei sind gescheitert. Ich hatte mal ein sehr hübsches Heft von Bindewerk, in das ich schon einige Ideen gekritzelt hatte, aber seit dem Umzug kann ich es nicht mehr finden. Sehr ärgerlich! Im nächsten Anlauf habe ich ein billiges Ringbuch mit Geschenkpapier und Masking Tape aufgepeppt. Das fiel dem Sohn für seine ersten Schreibübungen in die Hände und als ich sah, wie hingebungsvoll er das Büchlein behandelte, habe ich es ihm geschenkt.

ideenbuch

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Dann kam mein Mann vor ein paar Wochen mit einer kleinen Holzkiste nach Hause, die er auf der Arbeit abgestaubt hatte. Vermutlich irgendein leergefutterter luxuriöser Pralinenkasten. Er überreichte mir die Kiste mit den Worten “Hier! Die kannst du doch bestimmt gebrauchen!”

Da habe ich mich sehr gefreut. Nicht nur über die Kiste, auch über meinen Mann! Er kennt mich, mein Mann! Und das, obwohl er in vielen Dingen anders tickt als ich und ihm mein kreativer aus-allem-was-machen-wollen-Hang völlig abgeht. Er kennt mein Herz. Sollte ich mal meckern (denn natürlich ist mein Mann, wie jeder Mann – behaupte ich jetzt einfach mal – auch öfter mal ein grober Klotz. Absolut unsensibel und sowieso…), dann erinnert mich an meine Worte. Er ist fabelhaft!

Wie bin ich jetzt von der Holzkiste auf diese Lobhudelei gekommen? War euch das peinlich? Unsere Tochter ist immer etwas peinlich berührt, wenn ihre Eltern andeuten, dass ihre Beziehung nicht nur rein platonisch und geschäftsmäßig sein könnte. Kann ich verstehen. Als Kind war es für mich undenkbar, dass Eltern ein aktives Sexualleben führen. Das letzte Mal höchstens, damit ein Kind dabei rauskommt, also quasi nicht zu meinen Lebzeiten :-) So. Nach diesen intimen Einblicken in unsere Familie, zurück zur Holzschachtel…

Diese Schachtel sollte also mein Ideensammelsurium werden und natürlich konnte ich eine schlichte Holzkiste nicht einfach so lassen, wie sie ist. Bei meiner Motivsuche hat mir dieses hübschhässliche Bastelbuch, dass ich vor einiger Zeit auf dem Flohmarkt gefunden habe, als Inspirationsquelle gedient.

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das bunte bastelbuch

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Diese floralen 70er-Jahre-Muster! Ein Traum! :-) Das Ganze war mir dann aber doch zu bunt, und so habe ich nur die Blümchenmuster mitgenommen und der Kiste einen anderen Look verpasst, den ich grade sehr toll finde. Ich habe sie mit Tafellack angemalt.

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ideenkiste

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Wenn der Lack getrocknet ist, muss man die gesamte Fläche vor dem ersten Gebrauch einmal komplett “einkreiden”. Das verhindert, dass das erste Geschreibsel nach dem Abwischen sichtbar bleibt. Fragt mich nicht wieso, aber es funktioniert. Bei meiner ersten selbstgebauten Tafel habe ich das nicht gemacht und nachdem ich das erste Mal drauf geschrieben und wieder weggewischt hatte, waren die Buchstaben noch schwach sichtbar – und blieben es auch. Die Holzkiste habe ich komplett eingekreidet und mit einem trockenen Tuch wieder abgewischt und jede weitere Schrift ließ sich erheblich leichter entfernen. Falls jemand von euch weiß, warum das so ist, bitte gerne hier kund tun!

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Um den Spruch und die Verzierungen aufzumalen, habe ich allerdings keine Schulkreide benutzt, sondern Pastellstifte (z.B. hier von Faber-Castell), mit denen man wesentlich feiner und detaillierter malen kann. Die Farbmine eines Pastellstifts besteht aus harter Pastellkreide und ist der Schulkreide ziemlich ähnlich. Allerdings lässt sie sich nicht so leicht wegwischen wie normale Kreide. Man muss also vorsichtiger vorzeichnen.

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Schöner Spruch, oder? :-) So sieht die Kiste von innen aus:

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Jetzt habe ich so viele Ideensammelstellen, Notizklemmbretter und “Kopfersätze”, dass ich das nächste Mal, wenn ich etwas vergesse mit Fug und Recht sagen kann: “Wo hab’ ich nur meinen Kopf gehabt!”…

Das Schöne an meiner Ideenkiste ist, dass ich sie auch als Bild an die Wand hängen kann und sie mir nicht im Weg liegt. Und all diese Eigenschaften (hübsch, wandelbar, praktisch, aufhängbar, voller Ideen…) machen sie zu einem meiner Alltagshelden, von denen es heute noch viele mehr bei Roboti liebt gibt.

Super Titel, oder? Was besseres ist mir nicht eingefallen…

Ich verschenke gerne selbstgemachtes Essen. Erstens, weil es selbstgemacht ist, zweitens, weil es meistens viel leckerer ist und drittens, weil man es so hübsch verpacken kann. Ich weiß! In einschlägigen Kreisen ist das ein alter Hut, aber glücklicherweise gehören (fast) alle meine Freunde und Bekannten nicht zu den einschlägigen Kreisen :-) Und so kann ich sie alle mit Cookies im Glas, selbstgemachtem Müsli und Pesto beschenken.

Für das Pesto habe ich kein Rezept. Das macht mein Mann nach Gefühl und Wellenschlag. Auf jeden Fall sind Pinienkerne, Basilikum, Parmesan, Knoblauch und Olivenöl drin. Ich bin sicher, dass das Internet genug Rezepte mit passenden Zutaten und Mengenangaben liefern kann :-)

Dieses Müsli habe ich die letzten Wochen im Akkord produziert. Ich finde es so unglaublich lecker! Schlimme Sucht! Und es ist nicht kompliziert zu machen. Ich habe das Rezept für mich leicht abgewandelt – kein Sesam, please! Mit Einmachglas, Etikett und buntem Tape macht es sich sehr schick, oder?

Das Rezept für die Cookies habe ich hier gefunden. Das Prinzip ist simpel. Man schichtet alle trockenen Zutaten in das Glas und muss später nur noch Butter und ein Ei hinzufügen.

Ich musste etwas experimentieren, um herauszufinden, in welches Glas die Menge passt. Apfelmus (750g) ist ganz okay, ein paar Haferflocken weglassen, dann geht’s. Das 1-Liter-Einmachglas von Ikea passt seltsamerweise nicht. Es ist zu groß und die Zutaten müssen ja schön eng sitzen, damit nix verrutscht (hört sich nach Unterwäsche an :-)). Perfekt ist Brottrunk! Falls ihr den nicht kennt: Brottrunk ist irgendeine Flüssigkeit aus Brot und soll furchtbar gesund sein. Gut für Blase, Darm, Haut und allen anderen bekannten und unbekannten Zipperlein und ich kann euch nur dringend davon abraten, das Zeug zu trinken. Unerträglich! Nicht machbar! Ich habe mich einmal durch eine Flasche hindurchgequält, dann festgestellt, dass wenigstens die Flasche ganz hübsch ist und die Rezeptmenge für Chocolate-Chip-Cookies reinpasst und seitdem kaufe ich das Zeug nur wegen der Flaschen.

Diese Flaschen gibt es bestimmt – ohne Inhalt – irgendwo zu kaufen, aber da ich Geschenke meist auf den letzten Drücker fabriziere, bediene ich mich immer im Supermarktregal und führe die Flüssigkeit in der Flasche seiner sinnigsten Bestimmung zu – dem Ausguss. (Ich hoffe, ich werde jetzt von der Firma nicht wegen übler Nachrede verklagt. Um das Ganze zu relativieren: Ich mag auch keinen Tomaten- oder Möhrensaft)

Diese Flasche ist jedenfalls perfekt für oben verlinktes Rezept :-)

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Wenn ihr auch Lust habt, Leckeres im Glas zu verschenken, dann findet ihr hier die Etiketten für Cookies, Pesto und Müsli zum Herunterladen. Die Backanleitung für die Cookies ist auch dabei. Die muss natürlich mit auf die Flasche, damit man weiß, wie die Cookies zubereitet werden. Viel Spaß!

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