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Liebe Schulbehörde! Hiermit möchte ich die Verlegung der Unterrichtszeiten in der Woche vor den Ferien beantragen, damit die Kinder die Chance erhalten, rechtzeitig zu Ferienbeginn ihren Schlafrythmus umgestellt zu haben und nicht während der gesamten Ferien um 7 Uhr auf der Matte stehen und erst am Ende der Ferien wirklich ausschlafen. 9 Uhr Schulbeginn wäre akzeptabel. Diese Umgewöhnungszeit sollte selbstverständlich auch für die Woche nach den Ferien gelten. Vielen Dank im voraus. Hochachtungsvoll. Eine praktisch denkende Mutter. • Liebe Brille! Warum musst du denn ausgerechnet dann kaputt gehen – und zwar endgültig, unwiederbringlich, irreparabel – wenn ich vergessen habe, neue Kontaktlinsen nachzubestellen? Ruhe in Frieden, liebe Brille. Ich bin blind vor Trauer. • Liebe Judith! Danke für deinen großartigen Bücherflohmarkt! You made my day! :-) Lesevorrat! • Liebe LeserInnen! Wolle billig viele Bücher shoppe? Dann auf zu Judith! • Lieber Mister Rotbart! Manchmal bin ich froh, dass du da, wo ich dünnhäutig bin, ein sehr dickes Fell hast, in dass man sich komfortabel einkuscheln kann und den doofen Nachbarn, der alles an unserer neuen Terrasse schlecht gemacht und mich total verunsichert hat (nur so’n Beispiel, rein hypothetisch…) gedanklich wieder in den Wind schießen kann.

flohmarktbeute

PS: Dinge, die ich meinem Nachbarn gerne auf seine Belehrungstirade geantwortet hätte (nur so’n Beispiel, rein hypothetisch…): a) “Wissen sie, wenn die viel zu dicken Pfosten erstmal stehen, dann streichen wir die noch knallgelb. Mit rosa Tupfen.” oder b) “Das darf man alles nicht so ernst sehen, Herr Nachbar. Das ist doch eh alles vergänglich. Tand, Tand. Ist das Gebilde von Menschenhand…” oder c) “Nein, Herr Nachbar. Das wird nicht scheiße. Das wird toll. Vertrauen sie mir (Einfühlsames Schultertätscheln an dieser Stelle). Ich habe nämlich Geschmack!” oder der Klassiker d) “Sie hat doch kein Mensch gefragt. Sie müssen ja nicht hingucken. Kümmern sie sich doch um ihren eigenen Garten!” … Den Klassiker würde ich auch mit dickem Fell nicht auspacken, aber a), b) oder c) hätte ich doch gerne parat gehabt. Ist mir nicht eingefallen in dem Moment. Mist! Wo wir grade dabei sind: Liebe Schlagfertigkeit! Ein bisschen mehr auf Zack das nächste Mal, ja? Nicht immer so lahmarschig!

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Still hier, weil voll hier. Das wird auch nächste Woche nicht anders, fürchte ich. Am Wochenende fällt die halbe Schwiegerfamilie ein, zwei Geburtstage werden gefeiert und der übliche Wahn. Die Worte zum Wochenschluss gibt es heute trotzdem mal wieder. Und damit wünsche ich euch ein schönes Wochenende!

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Liebe Vicky Leandros! Im Supermarkt dudelte dein Lied aus dem Lautsprecher und ich gestehe, dass ich mitgesummt habe. Und die ältere Dame neben mir auch. • Dear chinese readers! Thank you so much for your recent comments. Unfortunately I am not able to read chinese characters, but I am sure your words are most charming and thoughtful. I am sorry that your comments always seem to end up in my spam folder. I am working on that! • Liebe Autobahn! Was hast du gegen Kinder? Wenn wir beide alleine sind, du und ich, fluppst du gut gelaunt und geschwind an mir vorüber. In null komma nix bringst du mich an mein Ziel! Aber wehe, meine Kinder sitzen mit im Auto. Dann ziehst du dich in die Länge, zäh wie Kaugummi, und nimmst kein Ende. Also. Was ist dein Problem mit Kindern?? • Lieber Spätnachmittag! An manchen Tagen bin ich froh, wenn du endlich da bist und den Feierabend im Schlepptau hast. Und an manchen Tagen bescherst du mir die schönsten Momente mit meinen Kindern. Denn dann bist du unsere Partyzeit! Goldene Erinnerungen an laut aufgedrehte Musik und tanzende, hüpfende, durcheinanderschreiende, lachende Kinder. Im Kreis wirbeln. Außer Atem sein. “GuckmalMamawasichkann!” schreien. (die aktuellen Lieblingshits der Familie Heiterwerden: Von allein von Culcha Candela. Something that I want aus dem Rapunzel-Soundtrack. I love it von Icona Pop. Little Talks von Of Monsters and Men. Can’t hold us von Macklemore and Ryan Lewis.  Memo an mich! Ich muss den frisch zusammengefalteten Stapel Wäsche in die Schränke räumen, bevor sich der nächste Wäscheberg daneben auftürmt! Das ist sonst so frustrierend! Liebes Kind! Wie kann man in so jungen Jahren schon so unmotiviert sein! Hausaufgaben sind toll! Echt jetzt! Also… echt jetzt!

heiterwerden_hausaufgaben

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Liebe Woche! Ich habe festgestellt, dass ich dich sehr gut einen Tag früher beenden, aber nicht einen Tag später anfangen kann. Da komme ich total durcheinander! Bringt mich völlig aus dem Konzept! • Liebe Selbstdisziplin! Ich bin enttäuscht von dir! Wie kann man sich so schamlos gehen lassen. Kannst du dich nicht ein kleines bisschen zusammenreißen, auch ohne äußere Einflüsse wie die Fastenzeit? Sich so mit Chips vollzustopfen! Und wo wir grade davon reden: Früher ins Bett gehen kann doch auch nicht so schwer sein! • Liebe Geschirrstapel-in-der-Küche und liebe Staubmäuse-in-allen-oberen-Zimmern! Ich wünschte, es gäbe euch nicht! • An alle Immunsysteme dieser Familie! Bitte, bitte, haltet durch! Frühling kommt bald! • Liebe Tochter! Danke für die bereitwillige Produktion von frischen, warmen Waffeln für alle! • Liebes Spiel-des-Lebens! Lustige Stunden haben meine Schwester und ich mit dir verbracht. Schöne Erinnerungen! Jetzt habe ich dich beim Stöbern auf dem Dachboden meiner Eltern wiederentdeckt – und mit meinen Kindern gespielt und sehr viel Spaß gehabt. • Lieber Donnerstagabend! Du hast uns eine Runde voller lieber und wertvoller Menschen in unser Wohnzimmer beschert. Ich bin so dankbar, dass ich Menschen in meinem Leben habe, die mir gut tun, von denen ich lernen kann, in deren Gegenwart meine Seele auftankt! Es war nötig. • Liebe Tochter (nochmal)! Guck’ mal! Ich kann auch Minecraft. Und ich brauche noch nicht mal einen Computer dazu!

lego und baukloetze

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Ein schönes Wochenende euch!

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Lieber Der-Macht-Die-Worte! Danke für Lachen und einen neuen Wandschmuck! • Lieber Gott! Danke für meine kleine persönliche Teilung des Rotens Meeres letzte Woche (Ich war kurz überfordert mit dem Hin-und-Herfahren und diversen Terminüberschneidungen von vier Kindern. Aber dann tat sich eine unerwartete und sehr willkommene Lösung auf). • Lieber Käse! Du hast mir meine chipsfreien Wochen sehr erleichtert. Ich bin noch nicht sicher, ob das gut oder schlecht ist… • Liebe Küchenfensterbank! Du machst mich glücklich. Ich erfreue mich gradezu unsinnig an dir. Zu jeder Jahreszeit, aber besonders wenn die Sonne dich noch bunter macht. • Liebe Krankenkasse! Mein Sohn klagt öfter über Schmerzen in den Knien und der Kinderorthopäde befindet, dass Einlagen für seine Schuhe nötig sind und du stellst dich an? Du möchtest ernsthaft eine Zuzahlung? Du stellst dich an wegen 13 Euro? Bei Kindern? … • Lieber Schweinehund! Haha! Ich habe dir ein Schnippchen geschlagen. Ich bin nach einem sehr anstrengendem Tag abends losgefahren, um den Geburtstag einer Freundin zu feiern. Und das obwohl du den ganzen Tag auf mich eingequatscht hast. Und ich habe Spaß gehabt! Da guckst du blöd, wa? • Liebe Frau Physiotherapeutin! (Ihr erinnert euch? Meine Nackenmuskulatur) Sie und ihre heißen Steine! Das war einer der großen Momente der letzten Monate (mindestens)!

Und aus besonderem Anlass: Danke Jesus!

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