11. September 2011

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awesomeness II

vielleicht mache ich daraus einfach eine 27-wöchige reihe. der titel ist so universell anwendbar, schönes gibt es ja bekanntlich in allem zu entdecken. aber heute war ein schöner tag – mit schrecken…

es ist samstag, das kann manchmal in die hose gehen, weil wir nämlich alle zusammen abhängen. das kann sehr schön und entspannend sein, aber gelegentlich gehen wir uns gehörig auf die nerven. aber heute war ein voller und erfüllter tag.

julius singt “heile,heile, gänschen, wird bald wieder gut” für seinen t-rex-dino (was dem armen widerfahren war, konnte ich leider nicht herausfinden). dann war anscheinend alles wieder gut und der t-rex konnte weiter gelbe bagger fressen.

julius könnte ich auch manchmal fressen :-)

wir haben unser haus besucht. erstaunlich, wie schnell das geht. jetzt sieht schon alles so richtig (bitte im teenagerslang mit langem und sehr betonten i gesprochen: riiiichtig!) nach baustelle aus. mit obergeschoss und gerüst. es ist ja eher selten, dass man die offizielle erlaubnis hat, eine baustelle zu betreten. moritz war hin- und hergerissen zwischen totaler faszination, dass er auf das gerüst darf und in das unvollendete obergeschoss und schiss, weil so ein gerüst doch ein bisschen wackelig ist. vielleicht auch, weil seine mutter unter ihm stand und immer versucht hat, unter einem beruhigendem deckmäntelchen ihre angst zu verstecken: “moritz, halt dich gut fest, da kann gar nichts passieren, ABER GEH NICHT ZU WEIT HOCH!”

so sieht es inzwischen aus und sieht mein mann nicht so aus, als wenn er grade selbst hand anlegen würde und quasi das werkzeug grade erst aus der hand gelegt hätte?

dinos trösten, baustelle besichtigen, kurz einkaufen und währenddessen pommes reinschieben und nachmittags spazieren im duvenstedter brook. der duvenstedter brook ist wirklich idylisch und unsere kinder freuen sich immer, wenn sie mal in den wald dürfen, durch gebüsche brechen, auf holzstämmen balancieren können und viele pferde sehen (die in wirklichkeit kühe sind – julius ist der ignorant, moritz weiß das NATÜRLICH).

zum schluss haben sie dann schlapp gemacht. weil der große bruder sich den kinderwagen erobert hatte, musste julius auf seinen kamelen nach hause reiten.

den schlimmen schrecken hat uns julius bereitet, der mit überschäumender freude beinahe vor ein auto gelaufen wäre, weil ich am parkplatz nicht aufgepasst habe. wäre seine kurve ums auto etwas größer ausgefallen… aber an dieser stelle ziehe ich es vor, nicht weiter zu denken. als wir dann alle im auto saßen, hatte sich julius von seinem schrecken erholt (den ihm mein lautes schreien eingejagt hat, das vorbeifahrende auto hat er gar nicht bemerkt) und war wieder fröhlich am palavern – und ich war einfach nur unglaublich froh, dass meine kinder in diesem augenblick heil und palavernd hinter mir sitzen! gott sei dank! dass ich wundervolle kinder habe. awesome!

und dieses foto habe ich von moritz gemacht, es ist leider unscharf, aber ich liebe es – und dieses kind!

mein tagesabschluss: mein mann hat ein weiteres seiner talente unter beweis gestellt (neben computerflüsterei und häuserbauen). er kann phänomenale spinat-gorgonzola-cannelloni kochen! ich hätte ja fotos gemacht, aber erstens glaube ich, dass alles mit spinat drin nicht wirklich appetitlich aussieht und zweitens war ich mit essen einfach schneller.

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