Oktober 2011

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ich habe grade diesen spruch entdeckt und mich sehr darüber amüsiert!

das wird in irgendeiner form an meine küchenwand kommen. i promise! wenn ich das lese, muss ich lachen und hoffentlich bringt es mich auch zum lachen, wenn meine beiden jungs fünf minuten vor dem schlafengehen wiedermal beschließen, nochmal die energie, rennerei, lautstärke eines ganzen tages in ihre letzten vor-schlafes-fünf-minuten zu packen. vielleicht gibt es mir den nötigen energieschub, meine wildgewordene herde wieder einzufangen.

Source: None via Ashley Ann on Pinterest

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interessiert euch natürlich brennend, oder?

zum beispiel:

meine tochter, die so viel stress in der schule hat (blödes g8) und ich merke, wie es sie niederdrückt und sie sich alleine fühlt damit. und ich kann ihr so schwer helfen, weil die zwei kleinen toben, schreien, rennen, an mir hängen, an die luft müssen, damit wir nicht alle einen rappel kriegen. und einfach so viel aufmerksamkeit fordern. ich habe oft das gefühl, ich werde ihr nicht gerecht, weil sie als große am ehesten ihre sachen alleine machen kann und so ist es dann.

was also tun?

zum glück ist sie ein pfiffiges kind und kommt gut mit im unterrichtsstoff, zum glück habe ich gute freunde und nachbarn, die lehrer sind oder das passende studieren und die oft einspringen können, wenn sie hilfe braucht. zum glück werden die jungs jeden tag ein stückchen größer und spielen auch mal friedlich. außerdem wird meine tochter eindeutig irgendwann die fähigkeit besitzen, unter extrembedingungen zu lernen und konzentriert zu bleiben. (das rede ich mir zumindest ein.) das thema ist noch baustelle. wir wurschteln uns halt so durch…

zum beispiel:

unsere echte baustelle. von unserem hausbau habe ich schon lange nicht mehr erzählt, denn es ging lange nicht wirklich vorwärts. die fensterlieferung dauerte länger als gedacht, ohne fenster kein weiterer innenausbau. nur kleinigkeiten wurden gemacht in dieser zeit – rohinstallationen, vormauern im badezimmer mauern…

ich befinde mich in einer undankbaren zwischenphase. inzwischen rückt umzug und kindergartenwechsel so nahe, dass ich öfter mal traurig und wehmütig werde, dass ich durch “mein revier” hier laufe und abschiedsschmerz habe. das haus andererseits sieht noch so hässlich und roh aus, dass mir das vorstellungsvermögen und die vorfreude fürs neue zuhause grade fehlen. irgendwie hatte ich immer die vorstellung, dass es ein sehr euphorisches erlebnis ist, ein haus zu bauen. aber oft ist es einfach nur arbeit, die ich erledige, um mich dann wieder anderen dingen zu widmen. ich vermute aber stark, dass sich das ändern wird, sobald der innenausbau gestalt annimmt. dann werde ich dem totalen nestbautrieb verfallen. (ein ganzes haus – welch deko-bastel-möglichkeiten sich da auftun!)

zum beispiel:

meine tage sind irgendwie zu kurz (und ich meine nicht die jahreszeitenbedingte dunkelheit). es gibt so viel zu tun. ich will so vieles tun. ich habe das perpetuum mobile gefunden – es ist mein kopf, wär hätte es gedacht? das resultat ist, das mein schlaf das nachsehen hat. ich gehe zu spät ins bett. jeden morgen denke ich: heute gehe ich eher ins bett. und jeden abend gehe ich nicht eher ins bett. es kann doch nicht schwer sein, so viel disziplin aufzubringen! noch eine baustelle. aber my cup overflows, um es mal positiv zu sagen :-)

zum beispiel:

meine liebe nachbarin anja, die weiß, dass ich´ne basteltante bin, beliefert mich regelmäßig mit neuen ideen und anregungen. meine ausbeute bei ihr an diesem sonntag: entspanntes abhängen mit kindern, ein lecker schokokuchen zum kaffetrinken und er hier:

ich steh ja nicht so auf halloween, geht jedes jahr relativ unbemerkt und ungeliebt an mir vorüber. ich bin noch martin-luther-laternesingen-geprägt. gruseldeko und gruselverkleidung ist nicht meins. aber er hier ist erstens ´nen schnuckelschen und zweitens erfüllt er meine basteln-mit-kindern-muss-einfach-sein-kriterien (auch wenn er hier diesmal nur von anja, der großen sprosse und meinereiner erschaffen wurde). spross und sprösschen fanden ihn ziemlich cool.

die genaue anleitung steht hier.

und jetzt, wo er hier an unserer kinderzimmertür hängt, bin ich auch schon wieder bei den anderen lieben ideen, die mir im kopf rumwuseln…

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pompöse pompoms

bei mir ist das so: der bastelfixierte teil meines hirns ist ständig am routieren, immer auf der suche nach ideen, hat immer neue projekte in planung. und in diesem sich ständig in bewegung befindlichen projektplanungswahn entwickeln sich zwischendurch diese kurzen und intensiven ticks. in letzter zeit war das unsere kürbisschnitzerei. ich könnte noch hundert kürbisse schnitzen oder anmalen, es gibt so viele tolle ideen! mach ich aber nicht, wir bauen schließlich ein haus, da kann ich jetzt nicht in kürbisse investieren. hundert kürbisse, das ist eine neue kommode fürs kinderzimmer. trotzdem, manchmal erwische ich mich bei dem gedanken “hoffentlich ist bald nächster herbst, damit ich wieder kürbisse machen kann” … ist doch bekloppt! da stimmt doch was nicht.

meine schleifenbandabhängigkeit habe ich ja schon mal erwähnt. und davor wiederum war die pompomphase. das ist nur eine simple papierserviette und ich könnte stundenlang draufstarren, wenn ich sie erstmal zum pompom aufgepufft habe, weil ich das so hübsch finde… da stimmt doch eindeutig was nicht, oder?

als die große sprosse geburtstag hatte, stand die altersüblich allseits beliebte übernachtungsparty auf dem plan, inklusive kino, wellnesseinheit, matrazenlager, popcorn und als überraschung mitternachts-eis-und-milchshake-bar. für diesen anlass habe ich gefühlte dreitausend pompoms produziert, um die mitternachtsbar standesgemäß fluffig zu dekorieren.

man kann nicht viel erkennen, aber take my word: lichterketten, kerzen und viele pastellfarbene pompoms machen eine großartige deko! es gab diverse eissorten, fruchtsirup, vanillesirup, schokosaucen und sahne zum selbstmixen und eine kuschelecke zum chillen. das war ein gepansche in der mitternachtsbar!

der geburtstag kam und zog vorbei und die frage blieb, was ich mit so vielen servietten-pompoms mache. schließlich steckten viele arbeitsstunden in den dingern, da ist einfach wegschmeißen echt schnöde. töchterlein fuhr ein paar wochen später auf eine freizeit (wohlgemerkt: so lange hingen die pompoms bei uns in jeder wohnungsecke) und zum anlasse ihrer rückkehr (es war ihr erster urlaub alleine, daher die andächtig formulierten worte) wollte ich ihr ein schickes willkommens-schildchen basteln. und so entstand dies:

wenn man die pompoms schon hat, kann man so eine girlande schnell machen. aus farblich passendem, gemusterten tonpapier dreiecke und buchstaben ausschneiden, buchstaben aufkleben und alles auf eine schnur fädeln.

eine kleine anleitung (für die, die jetzt auch diesen unwiderstehlichen drang verspüren, massen von pompoms zu produzieren)

 

 

ich habe mich inzwischen von ein paar puscheln getrennt (jap, es war nicht leicht, aber ich war ganz stark) aber die girlande bleibt noch ein weilchen. denn sie hübscht das zimmer der großen sprosse so ungemein auf.

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hübsch! sind vor ein paar tagen angekommen. danke, sari. ich mag sie!

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