18. Oktober 2011

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nein, das ist kein metaphorischer titel. ich habe in der tat kiwi-bananen-marmelade gekocht. wer hätte es gedacht! denn ich bin wahrlich keine heldin am herd. ich mag die vorstellung, was schönes zu kochen – mit dem mann, das ist so romantisch entspannend, für die kinderlein, das ist so idyllisch mütterlich… aber in wirklichkeit finde ich kochen meistens öde. manche schnippeln intuitiv zeugs in die pfanne und voilà es schmeckt. nicht ich. ich bin jetzt fast vierzehn jahre meine eigene hausfrau und rufe trotzdem noch des öfteren meine mutter an und frage sachen wie: “mama, das und das steht schon so uns so lange in meinem kühlschrank. mach mal `ne ferndiagnose. kann man das noch essen?” oder “mama, ich will das und das backen, wie mache ich das nochmal?” wie oft meine mutter am telefon schon den satz “mama, ich hab da mal `ne haushaltstechnische frage” gehört hat, lässt sie wahrscheinlich an ihren erziehungskünsten zweifeln. aber ich kann versichern, es liegt an mir. ich habe einfach nicht den grünen kochdaumen. fischstäbchen, kartoffelbrei und co. funktionieren super, aber wenn´s was exotischeres sein soll, lass ich lieber meinen mann machen.

jetzt war ich neulich auf einer (ähem, nuschel) tbbrdi… was? tubbrpadi… was? na gut, ich war auf einer tup-per-par-ty! nein, eigentlich sind tupperpartys immer sehr nett, besonders wenn man mit lieben freundinnen zusammenhockt und die tupperdame war wiederum eine bekannte von einer freundin. es war also sehr entspannt. ich hatte allerdings mal eine nachbarin, die tupperwarenverkäuferin war und das war nicht entspannt. solange ich neben ihr wohnte, habe ich viel tupperzeugs gekauft. man kommt nicht drum herum. das ist doch unpraktisch, oder? das man in dem job seine freundinnen und bekannten zu kunden macht.

äh, was wollte ich sagen? ach ja, die marmelade.

besagte entspannte tupperdame hat uns an ort und stelle kiwi-bananen-marmelade gekocht, um die vorzüge irgendeines fabulösen pöttchens zu illustrieren. und die war echt leckerlecker! und so unkompliziert. ich hab sie nachgekocht, allerdings ohne tupper und auch mir ist sie gelungen (ungläubiges staunen).

es folgt also eine kurze anleitung (weil ich kochrezepte in blogs halt so idyllisch finde. will ich auch haben.)

für die auch nur ansatzweise kocherfahrenen mag das lächerlich sein, aber mir würde so etwas helfen :-)

ja, ich weiß, das ist gelierzucker für erdbeermarmelade. funktioniert aber.

man nimmt zwei bis drei kiwis, ein bis zwei bananen, schnippelt alles klein und püriert es matschig.

dann im topf mit gelierzucker drei minuten kochen und rühren, rühren, rühren.

abfüllen (vielleicht in eine tupperdose?) und abkühlen lassen. fertig.

das sieht doch appetitlich aus, oder? leider darf bei der fertigen marmelade das auge nicht mehr mitessen, sonst könnte man denken, man hat froschlaich auf der stulle. aber ich versichere, sie ist wirklich lecker. ich bin stolz auf mich…

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