es ist dienstag und zeit für meine helden, eine schöne idee von roboti liebt. schaut doch da mal vorbei, da gibt es noch mehr helden zu bestaunen.
meine kleine auswahl von helden:
1. die nussecke. beste erfindung in der geschichte der weihnachtsbäckerei! vor allem diese version hier, die ist schön fruchtig (mit aprikosenmarmelade) und sabbschig und mit viel schoki. oh wonne! kann einem den tag vergolden, so eine nussecke, wenn man dringend und unbedingt was süßes braucht. viele von meinen alltagshelden sind essbar, habe ich festgestellt…
2. kinderköpfe (die der eigenen natürlich). die riechen so gut! diese ganz eigene mischung von kindaroma, vanillemilch, schweiß, sonne, sand, bettmuff… oder was auch immer die genaue chemische zusammensetzung ist, dieser kindspezifische duft ist köstlich! es gibt momente, das sitze ich inhalierend hinterm kind, die nase tief in die zotteln vergraben. ich wünschte, man könnte geruch festhalten. so im einmachglas mit schildchen ※ jüngster spross herbst 2011 ※
leider darf ich meistens nicht so lange schnüffeln. nach spätestens drei tiefen atemzügen schütteln sich die knaben und meckern: “mama, geh weg!” wirkt ja auch ein wenig befremdlich, gebe ich ja zu.
3. mein neuer stempel, den ich auf dem markt in der fabrik in ottensen erstanden habe (sehr empfehlenswert übrigens!). erstens ist was neues haben immer fein. zweitens mag ich stempel, drittens finde ich diese matroschka-puppen wundervoll. so stinkin’ cute! jetzt überlege ich, was ich alles damit vollstempeln könnte.
have a very nice and special dienstag!
esst nussecken!
stempelt was!
riecht an kinderköpfen!
update
ich muss noch einen helden hinzufügen, muss einfach. die große sprosse hat heute vormittag ihre zahnspange bekommen. von diversen schulfreunden hatte sie schon die fürchterlichsten geschichten gehört: schlimme schmerzen, drei tage nur eis und brei essen können…
nachdem der kieferorthopäde fertig war, mich schwungvoll ins behandlungszimmer wedelte und an meinem kind rumzerrte, um zu zeigen, wieviel metall er in ihrem mund untergebracht hat, bin ich geneigt, die geschichten zu glauben. glücklicherweise hatte sie von einer freundin, die nur wenige tage vorher die prozedur durchlaufen hat, ein paar ratschläge bekommen. und so haben wir uns eingedeckt mit jeglicher art von nahrung, die ziemlich weich, flüssig oder kalt ist.
4. das hippgläschen – unser anker in zeiten der weiche-nahrungsaufnahme-notwendigkeit.
jetzt ist es soweit. die schmerzen setzen ein, weil die drähte an den zähnen zerren und ich bin dankbar, dass ich wenigstens mit hippgläschen und eis gewappnet bin – ansonsten kann ich ja nicht helfen, nur streicheleinheiten und mutmachworte füttern.
und meine tochter ist auch eine heldin… jawohl.







