bob marley ist mit mir. bin mal gespannt, ob ich diesen ohrwurm je wieder loswerde.
seit ein paar wochen denke ich darüber nach, was und wieviel meine kinder im haushalt helfen können. bisher habe ich das ziemlich willkürlich und je nach bedarf eingeteilt und der größte teil der helferjobs ging an die große sprosse. da ich ein eher chaotischer mensch bin und selber gerne mal den überblick verliere, habe ich beschlossen, dass ein haushaltsplan helfen könnte.
früher habe ich immer die bunten, selbstgebastelten haushaltspläne bei familien mit älteren kindern bewundert. und ich habe mich immer gefragt, ob das wirklich funktioniert und ob das wirklich eine erleichterung ist. denn sein wir mal ehrlich: es ist meistens mehr arbeit, die kinder zur arbeit anzuleiten und immer wieder nachzufragen, als es grade selbst zu machen…
da kann es passieren, dass man den absprung nicht mehr schafft. besonders wenn man eine große tochter hat, die haushaltsjobaufträge selbständig erledigen kann.
sprosse beschwert sich schon seit monaten, dass spross jetzt auch mal was machen kann. und recht hat sie. ich will, dass meine kinder einen funktionierenden haushalt nicht für selbstverständlich nehmen, sondern teil davon sind.
also habe ich überlegt, was die kinder – neben den üblichen dingen wie zimmer und spielzeug aufräumen oder jacken aufhängen – im haushalt helfen könnten. und wie ich es ihnen am besten verkaufe :-)
das sind meine drei kleinen helferspatzen.
der sinn hinter diesem haushaltplaner ist natürlich nicht nur, dass die kinder wissen, wer welchen job hat, sondern auch, dass ich ihn hübsch finde. ich hatte lust auf etwas schlichtes, daher die schwarzweißversion. man könnte die vögelchen auch auf gemustertes bastelpapier malen oder die kinder ihren spatz anmalen lassen. und natürlich sind die schwanzfedern unendlich erweiterbar :-)
das sind jetzt die ersten offiziell fest zugeteilten jobs:
das sprösschen muss nach den mahlzeiten den tisch abräumen (mit hilfe wenn nötig).
sprosse ist für die spülmaschine zuständig (ein täglicher job bei uns) und bringt altpapier und altglas zum container. bei ihr bin ich etwas zwiegespalten, wie weit ich sie einspannen kann. denn das kind ist fast voll ausgelastet mit ihrer schule. an vier von fünf tagen kommt sie um halb fünf nach hause und dann noch hausaufgaben und lernen… also halte ich ihr auch öfter mal den rücken frei.
der spross war so begeistert von der idee, möglichst viele schwanzfedern zu sammeln, dass ich ihm gleich ein paar mehr malen sollte. er hat mir höchst ernsthaft versichert, dass er z.b. ganz alleine die wäsche machen würde… hah! ich werde ihm heute mal die fünf wäscheladungen zum zusammenlegen vor die nase stellen.
mich würde sehr interessieren, wie ihr das macht. was und wie helfen eure kinder im haus? habt ihr einen haushaltjobplaner? ich nehme gerne tipps und erfahrungen entgegen.


















