in den ferien, als unsere kinder in alle winde zerstreut waren – die sprosse auf ihre freizeit im norden, die jungs in den süden zur oma (ihr wisst ja: südlich der elbe ist süden, ne?), habe ich diese tafel fabriziert. ich hatte einen alten ikeabilderrahmen, das bild drin nicht mehr mein geschmack, die plexiglasscheibe total zerkratzt, aber der rahmen noch tauglich. nur wofür? für eine schicke, leere-wände-im-flur-füllende tafel.
vorarbeit: brett in passender größe im baumarkt besorgen und mit vorstreichfarbe (weiße lackfarbe in diesem fall) anmalen. nicht vergessen, mit schmirgelpapier das holz wieder glattschmirgeln, denn durch die farbe stellen sich die fasern des holzes auf und die oberfläche wird rauher.
1. den schriftzug auf dem computer in die richtige größe bringen, ausdrucken und auf der rückseite mit einem weichen bleistift großzügig nachziehen.
2. und dann so auf dem brett befestigen, dass er nicht verrutschen kann.
3. mit einem harten, spitzen bleistift die konturen der schrift nachziehen.
4. danach hat man die konturen des schruftzugs gut sichtbar auf dem brett.
5. dann habe ich es mir leicht gemacht und die konturen erst mit einem fineliner nachgezogen, dann (6) mit einem edding und erst dann (7) mit dem pinsel die tafellackfarbe aufgetragen. auf diese weise muss man nicht so furchtbar genau mit dem pinsel in die ecken und kurven der schrift.
dann den rest der tafel mit zwei bis drei schichten tafellack versehen. auf dem foto sieht es so aus, als ob die ränder der schrift, die mit stiften und pinsel gearbeitet sind, einen farbunterschied aufweisen, aber das fällt hinterher nicht mehr auf.
dann habe ich karteikarten eingescannt, mit den gewünschten buchstaben ausgedruckt, ausgeschnitten (alles per hand. jaja! ich besitze keinen kreisstanzer) und aufgefädelt. et voila: die erste girlande.
aus stoffresten, doppelseitigem klebeband und schere ist die zweite girlande entstanden.
jetzt ziert die tafel unsere flurwand, gleich neben der haustür, und ist auch schon vollgeschrieben mit öffnungszeiten der stadtbibliothek, den telefonnummern unserer klassenlehrerinnen, einkaufslisten und anderem krikelkrakel.

























