ich bin in eine umzugsstarre verfallen.
körper und geist werden nur noch von diesem einen thema bestimmt. und ich habe mich ergeben. es gibt noch immer kurze augenblicke, in denen ein kleiner teil meines hirns aufbegehrt und über neue ideen und einträge für dieses blog nachdenkt oder über dinge, die nichts mit unserem umzug zu tun haben!
aber diese wagemutigen vorstöße werden schnell wieder von der mehrheitlich vorherrschenden umzugsgewalt niedergemacht. dieses diktatorische pack! kein platz mehr für minderheiten in meinem kopf. leider hat die umzugsgewalt auch meine versammelten gliedmaßen eingeschüchtert und verbreitet angst und schrecken (a.k.a. müdigkeit und akkute lähmungserscheinungen) unter ihnen. was soll ich sagen – mir sind die hände gebunden. mein blog wurde von der umzugsgewalt zum schweigen gebracht.
zur umzugsstarre gehört auch, dass ich mich momentan kurz unter dem hysterischen siedepunkt befinde.
wir wollen in ein paar tagen umziehen und hier laufen einige sachen nicht so, wie sie sollten! neben normalen kleinigkeiten, hat sich unser auto diesen allerungünstigsten zeitpunkt ausgesucht, um sich zu verabschieden. das blöde vieh, am liebsten würde ich es am straßenrand aussetzen! noch ein paar von solchen nettigkeiten und ich bin endgültig gar.
da hilft es doch, wenn man ab und zu einen mutmachenden spruch findet. das baut auf, verleiht neue energie, gibt allem einen sinn. hah!
achtung! hier kommt er! ihr werdet staunen:
“Life isn’t about waiting for the storm to pass, it’s about learning to dance in the rain.”
uhhh!
ach soooo…
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und weil ich eh nicht mehr zum bloggen komme und seit gefühlten hundert jahren an einem “helden des alltags”-post bastel, den ich mal langsam raushauen muss, sonst ist er nämlich nicht mehr aktuell (kurz luftholen) haue ich ihn jetzt raus. total aus der reihe und undienstäglich, nur um mal wieder was zu veröffentlichen :-)
hier zwei helden meines alltags:


na gut, ist nicht meine farbpalette, gehört meiner freundin, aber sie macht mich glücklich (die palette, meine ich. obwohl. die freundin auch) ich schlepp sie überall mit hin (die palette jetzt, ne?). ich streiche so gerne wände bunt. so schöne farben und auch so unterhaltsam!
ich kann mich nämlich sehr über die namensgebung amüsieren. “belgian wilderness”! also bitte! so sieht die belgische wildnis aus? weitere lieblingsnamen: “post modern mauve”. aha! ich hab auch gerne intellektuelle farben an der wand… “soft asparagus”. hä? ist aparagus nicht spargel?? und den farbton “belgian biscuit” gibt es auch. wenn der belgische keks allerdings so graudunkelbräunlich ist wie auf der farbpalette, dann rate ich der belgischen keksindustrie schnellstens zu ein paar massiven änderungen.
während ich hier sitze und schreibe, hängt die große sprosse neben mir auf dem sofa ab. eigentlich soll sie ins bett gehen, aber sie versucht, zeit rauszuschlagen. also unterhalten wir uns (weil die farbpalette grade hier rumliegt) über farben.
“oh nein, ich habe ein monster erschaffen!” sagt meine tochter, nachdem sie mir die erlaubnis erteilt hat, die farbe für ihr zimmer auszusuchen. “okay, ich erkläre dich für blogsüchtig” sagt sie, nachdem sie beobachtet hat, wie ich ihren kommentar hier eintippe. als ich ihr sage, dass sie halt nicht nur meine tochter, sondern auch potentielle blogstofflieferantin ist, sagt sie: “jaja, ich bin der star in deinem blog!” seit wann dürfen dreizehnjährige so derart respektlos, renitent, frech und neunmalklug sein?
tss!
anyway… zurück zum thema.

gerne auch ohne das lästige und völlig überflüssige brot als beilage. meinen mann grauselts, wenn ich das zeug pur vom löffel esse. versteh ich nicht! wenn ich schokolade brauche, esse ich nutella. den nutellaliebhabern unter euch empfehle ich diese fabulöse pinterestseite mit nutellarezepten aller art. da gibt es zum beispiel frozen strawberry chocolate cheesecake cupcakes! allein der name macht satt. seelenfutter.

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