so, ich glaube, mittlerweile kann ich relativ sicher feststellen: ich lebe noch. zwischendurch war ich mir nicht sicher. verrückte zeiten haben wir hinter uns. ich will ja nicht jammern (haha), aber die letzten wochen und monate waren echt grenzwertig anstrengend und pünktlich zum umzug wurden alle kinder krank, richtig krank, elend krank. sprösschen zwei tage vor umzugsstermin, spross am umzugstag höchstselbst, sprosse die tage nach umzug. also haben wir auf einem teil des sofas das krankenlager eingerichtet und die kinder haben vor sich hingelitten, während um sie herum die wohnung rausgetragen wurde. zum glück war fast die gesamte großelternschar vertreten. und viele willige helfer. gott segne euch!!!
(ich war übrigens auch krank an dem tag, aber das hat natürlich niemand bemerkt, niemand hatte zeit, mich zu bemitleiden, schnief. mein mann hat sich zwei tage später entschlossen, krank zu werden. geschickter schachzug. er hat mehr mitleid gekriegt. doppelschnief!)
wir wohnen jetzt schon seit drei wochen im neuen haus, aber ich konnte keinen finger mehr rühren – auch nicht an der tastatur. sorry für die lange blogpause! jetzt sammeln wir langsam wieder energie und der alltag (momentchen… das wort muss ich kurz bei wikipedia nachgucken, ist mir glatt entfallen, was das ist) stellt sich auch wieder ein.
unser haus ist toll! es macht so viel spaß, in einem neuen, selbstgestalteten haus zu wohnen, mehr platz zu haben, neue pläne für kreatives zeugs aller art…
aber eine familie mit drei kindern und mit allem drum und dran umzupflanzen ist viel arbeit! ein unterfangen, in das man viel planung, energie und betreuung stecken muss und ein körperlicher und seelischer kraftakt, den ich sobald nicht wieder haben muss. abgesehen von der monatelangen arbeit am haus hat mich in letzter zeit die umgewöhnung der beiden jungs in den neuen kindergarten und die vorschule die meiste kraft gekostet.
der große tut sich schwer und ich weiß nicht, ob es meine allgemeine erschöpfung oder meine nichtexistente fähigkeit zu wenigstens einem kleinen bisschen dickem fell ist: ich leide! wenn es meinen kindern nicht gut geht, geht es mir auch nicht gut. sowas macht aus mir ein ineffektives chaos- und nervenbündel.
die stimme der vernunft (aka mein mann und mein vater) sagt: “du musst geduld haben. das braucht zeit.” und “übertreib es nicht. du interpretierst zu viel rein. der schafft das schon.”
aber die stimme meiner muttergefühle heult: “ich werde jetzt hier auf diesem schulhof zusammenbrechen und keinen schritt weitergehen.” und dann wankt meine mutterseelenalleingelassene hülle nach hause und werkelt ineffektiv vor sich hin – bis abholzeit ist.
ihr merkt, ich neige zu übertreibungen, aber you know what i mean, oder?
im moment haben wir märzferien in hamburg und die sprösse und ich machen urlaub bei meinen eltern. die kinder lieben ferien bei ihren großeltern und auch wenn ich einerseits jetzt gerne in unserem neuen zuhause wäre, bin ich andererseits froh über den abstand und das abschalten. ich war schon seit ewigkeiten nicht mehr aus hamburg raus…
aber! unser haus ist toll (hab ich das etwa schon gesagt? freufreufreu)! es gibt viel zu erzählen und viel zu zeigen. das werde ich alles nachholen. ich hoffe, ihr seid dabei :-)
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Huhhhuuu, Stief,
1000 Grüße aus Münster! Mein erster Kommentar hier..
freu mich auf Fr, wenn wir uns hoffentlich sehen!
Schön, dass die blog-Starre offensichtlich überstanden ist.
Komme bald zum Haus-kucken..! Wenn´s recht ist;)Schw. Ka
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Yeah! Willkommen zurück. Ein eigenes, neues Haus: Ich stelle mir das sooo toll vor, von dem ganzen Bau- und Umzugsstress mal abgesehen (ich habe da keene Ahnung von). Ich hoffe Du erkennst meinen Blog noch: Nach ebenfalls einer kleinen Depri-Phase musste ein neuer Look her. Ich hoffe morgen kommt ENDLICH der Frühling, soll er ja, munkelt man hier. Ganz liebe Grüße und ich freu mich auf mehr Bilder, liebe Grüße, Viola
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Ein Lebenszeichen! Juchu.
Schön, dass ihr die stressige Zeit geschafft habt. Jetzt heißt es wohlfühlen. Und ein paar Tage Abstand tuen immer gut. Ich kann mich noch gut an letzten Herbst erinnern. Und nu bin ich schon wieder am Steine schleppen.
Freu mich auf mehr Leben hier wieder aufm Blog.
Und Kopf hoch: Euer Spross schafft das schon! (frei nach Rolf Zukowski: ich schaff das schon, ich schaff das ganz alleine, ich komm bestimmt, ich komm bestimmt bald wieder auf die Beine …) -
Liebste Steffie! Endlich geht es weiter mit heiter werden, ich wäre sonst noch trübsinnig geworden! Bis ganz bald. Annette





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