Das Gäste-WC Schicksal

Manchmal, ganz manchmal passiert es, dass ich nicht monatelang ein Projekt mit mir herumschleppe und nie so richtig dazu komme. Manchmal, ganz manchmal passiert es, dass ich eine Idee habe und sie gleich umsetze! Fragt mich nicht, welch glückliche Faktoren da zusammenkommen. Is‘ Schicksal vielleicht. Das Schicksal will also offensichtlich nicht, dass jemals Bilder an unsere Wohnzimmerwand kommen, mit denen ich zufrieden bin. Das Schicksal will offensichtlich auch nicht, dass ich im Schlafzimmer Vorhänge vor den Fenstern habe, damit mich die Nachbarn nicht jedesmal im Bett bewundern können, wenn ich am Wochenende morgens mal die Rollos hochziehen möchte. Das Schicksal möchte offensichtlich, dass unser Gäste-WC hübsch ist. Gut. Das hätte ich jetzt nicht nach oben auf die Prioritätenliste geschrieben, aber – gut.

Aus irgendeinem Grund gelingt es mir also, Zeit und Energie und Wohlwollen für den kleinen Mauervorsprung im Gäste-WC aufzubringen. Und die entsprechenden „Dekorierungsarbeiten“ relativ fix über die Bühne zu bringen. Vermutlich liegt es genau daran: Es ist ein so kleiner und überschaubarer Mauervorsprung und wenn’s im Gäste-WC nicht hinhaut, juckt das keinen. Das macht so schön locker.

Anyway. Es ist also mal wieder zu einer Umgestaltung der hinteren Wand im Gäste-WC gekommen (Uuuh! Wie spaaannend!). Das war eigentlich alles, was ich sagen wollte. Und was ich euch kurz zeigen wollte. Ich mag’s. Schade nur, dass man es dort so selten sieht. Jeder Besuch wird jetzt einfach rigoros auf die Toilette geschickt. Oder vielleicht stelle ich einfach unser Sofa neben das Klo.

 

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Und falls ihr ein schönes Poster habt und überlegt, wie ihr es mal anders als mit Rahmen in Szene setzen könnt, dann kauft euch vier Rundstäbe im Baumarkt (kosten um die 2 Euro pro Stück), sägt sie passend zu und klebt oben und unten mit doppelseitigem Klebeband das Poster dazwischen. Schnur dran und fertig ist der Schulatlaslehrtafellook. Hah! Ich wette, das Wort konntet ihr nicht auf Anhieb lesen, oder? Schul-Atlas-Lehrtafel-Look. So :-) Und ja, das Poster oben im Bild ist ein anderes als das, was an der Wand hängt. Ich habe mich zwischendurch nochmal umentschieden. So viel zum Thema „locker über die Bühne bringen“.

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Möchte mich vielleicht jemand besuchen kommen und bei uns aufs Klo gehen?

Wieder da!

Hi there! Ihr werdet es in den letzten Tagen vielleicht bemerkt haben: Mein Blog war verschwunden. Seit Mitte der Woche war ich offline und unser Anbieter hat keine Erklärungen gegeben oder auf Emails reagiert. Wie sich dann herausstellte, wurde ich gehackt. Der Anbieter hat zwar die richtigen Maßnahmen ergriffen, um die Daten zu schützen (dazu gehörte auch, alles vom Netz zu nehmen), hat uns aber nicht von diesen Maßnahmen in Kenntnis gesetzt. Das war ärgerlich! Zum Glück kennt sich mein allerbester Mann aus. Er konnte irgendwie alles herunterladen und dann wieder hochladen und jetzt ist alles wieder gut. Nur mein Header ist hinüber. Daher die abgespeckte Version oben (Edit: Header funktioniert wieder). Wechseln werden wir jetzt trotzdem. Der Anbieter kann zwar nix für Hackerangriffe, aber „die Kommunikation war unterirdisch“ (Zitat vom allerbesten Mann, der sich damit herumgeschlagen hat).

So. Zurück zum Alltagsgeschäft, oder? :-)

 

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Mein krankes Blögchen war die letzten drei oder vier Tage für meine Internetabstinenz verantwortlich. Davor war es der übliche Alltag und der berühmt, berüchtigte Lattenzaun, der nebenbei gestrichen werden musste. Dabei ist ja einiges passiert. Unsere Craftnight hat stattgefunden. Ganz ehrlich? Kurz vorher, wenn ich von Laden zu Laden düse und alle möglichen Kisten und Tüten hin- und herschleppe, denke ich jedesmal „Ey, warum tust du dir das eigentlich an?“. Und wenn ich dann abends mit supernetten Frauen am Tisch sitze und alle schwatzen und werkeln und freuen sich über ihre Kunstwerke und haben eine schöne Zeit, überlege ich schon, dass man das viel öfter machen sollte und was wir nächstes Mal basteln könnten… Es war wieder einmal ein sehr feiner Abend mit euch, Mädels! Danke!

Leider habe ich diesmal wirklich vergessen, ordentlich Fotos zu machen. Ich kann euch nur ein paar wenige Schnappschüsse zeigen.

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Warten vorm Eingang – Mama auf die Frau mit dem Schlüssel aka meine Freundin Anja aka die Mitgestalterin der Craftnights. Die Jungs auf Papa, der sie endlich aus ihrer Langeweile erlöst und mit nach Hause nimmt.

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Das Bastelbuffett…

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Schon fast alles leergefuttert…

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Das übliche kreative Chaos auf dem Tisch…

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Wir hatten einen sehr netten Abend mit Freunden, die ganz formidabel für uns gekocht haben. Meine Kollegin Anja und ihr Mann waren zu Besuch (ich umgebe mich nur mit Anjas…). Anja könnt ihr hier und hier besuchen. Anja erzählt mir dauernd auf der Arbeit, was sie schönes gekocht haben und postet auf Instagram dann auch noch die passenden Bilder dazu. Eine Zumutung! Also wirklich! :-) Da mussten wir die beiden glatt mal einladen. Das war eine super Idee. Nicht nur weil wir großartiges Essen hatten (wieso ist Jamie Olivers 15-Minuten-Küche bisher an mir vorbei gegangen? So ein schönes Buch!), sondern vor allem einen großartigen Abend! Es gab Lachs mit Grünteekruste, Kokosreis und Misogemüse und zum Nachtisch Avocadocreme mit marinierten Erdbeeren. Mir fehlen die Worte vor lauter Verzückung…

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Kleines Update von der Gemüsebeetfront gefällig? Ich habe so unglaublich viel Spaß an meinem Grünzeug. Es grenzt an Spießigkeit, wie ich es hege und pflege. Die Radieschen sind riesig. Ich wusste nicht, dass Radischen so riesig werden können, die Möhren und Tomaten gedeihen, mit dem Salat können wir die Nachbarschaft ernähren und die Zucchini sieht so aus, als ob sie demnächst die Weltherrschaft übernehmen will.

Nur zum Vergleich. So sah es noch vor anderthalb Monaten aus:

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Und jetzt:

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Und sonst so… Heute haben wir ein ganze Horde Kinder im Haus. Freunde von uns ziehen um und ich hüte alle Kinder. Mister Rotbart hilft schleppen – aus dem vierten Stock! Ich habe eindeutig den besseren Job erwischt. Sie sind laut und hinterlassen Chaos, aber sie spielen. Außer Futter und literweise Milch, Kakao und Apfelschorle zu verteilen und Wehwehchen zu trösten mache ich eigentlich nicht viel… Heute morgen dachte ich kurz, dass Sprösschen würde die ganze Veranstaltung sprengen, denn auf einmal klagte er über schlimmes Bauchweh und musste auch zwei-dreimal in die Schüssel würgen. Aber außer Würgereiz kam nix und nach ein bisschen Bauchreiben und Wärmflasche ging es wieder. Das Sprösschen ist sehr melodramatisch, wenn es krank ist: „Mama, ich wünschte, mich würde es nicht geben!… Oder zumindest wünschte ich, ich wäre heute der Spross… ich wünschte, ich wäre beim Aaaarzt!“ Da ich ja nun wusste, dass ich mir nicht ernsthaft Sorgen machen muss, habe ich mich sehr amüsiert – ganz im Geheimen natürlich! Vor allem bei folgendem Ausspruch: „Ach, morgen geht es mir bestimmt schon besser. Morgen fühle ich mich bestimmt wieder wie frisch gepflückt.“

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes und entspanntes Wochenende. Möget ihr euch fühlen wie frisch gepflückt!

Gemüse für Anfänger

Nää, das wird keine Kochbuchvorstellung, kein schickes Gemüserezept und auch kein „Wie bringe ich meinen Kindern Gemüse nahe“-Tipp. Das ist so gemeint, wie’s da steht. Der Anfänger bin ich und das Gemüse soll in meinem Garten wachsen. Ich habe das Wochenende höchst produktiv verbracht und quasi den Grundstein für die Gemüsezucht gelegt. Ich habe kurz überlegt, ob ich das so trendy á la Urbanjungleblogger aufziehe, aber – nix für ungut – da komme ich mir dämlich vor :-) Deswegen wird das hier ein einfacher „Vorstadtmuddi versucht in kleinem Garten Gemüse zu pflanzen“-Bericht. Ich weiß, dass machen viele von euch wahrscheinlich total routiniert und finden da nix besonderes bei. Aber ich habe null Ahnung und bin ein bisschen aufgeregt, ob das wohl was wird. Aber das kann ja wohl sooo schwer nicht sein, oder? ODER?

Das Ganze hat natürlich einen hochwertig pädagogischen Hintergrund. Schließlich sollen die Kinder mal sehen, wo das Gemüse herkommt und wieviel Arbeit das macht. Das wissen sie zwar theoretisch schon, aber selber machen ist ja immer wertvoll, gell? Außerdem wollte ich schon immer mal Gemüse anpflanzen. Der Anfang fürs eigene Gemüsebett ist nicht besonders schwer. Das schafft man auch ohne Ahnung. Ich habe Milchtüten gesammelt und Samen und Anssaaterde gekauft. Die Jungs haben bereitwillig das Befüllen und Aussäen übernommen.

 

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Eigentlich wollte ich noch schnell hübsche Schildchen basteln. Ich meine, schließlich bin ich ja Bloggerin, ne? Aber als ich mein Vorhaben kundtat, sprang das Sprösschen auf, rief „Ich hab eine gute Idee, Mama!“ und kam mit der Tesafilmrolle wieder. Dann fing er an, die Tütchen zu zerreißen und die Schnipsel auf die Kartons zu kleben. Er war ziemlich stolz auf seine gute Idee. Und selbstverständlich war das eine viel bessere Idee als alle, die ich hätte haben können. Ich meine, schließlich bin ich ja Mama, ne?

Die Milchtütenanzuchtpöttchen haben wir drinnen vorm Fenster deponiert und gewartet. Und uns täglich über die ersten Blättlein gefreut. Ich war allerdings nicht darauf vorbereitet, dass die Pflänzchen so rasant wachsen. Eine schnelle Lösung musste also her. Wir haben im Garten eine kleine Ecke zwischen unserer Terrasse und dem Nachbargrundstück. Als wir vor zwei Jahren das Haus gebaut und den Garten angelegt haben, haben wir dort wegen fehlender Restenergie erstmal einfach Rasen gesät. Dieses schmale Stückchen Wiese hatte ich immer schon im Blick für ein Gemüsebeet. Die kleinen, saftigen Grünlinge im Milchkarton haben mich motiviert, die Wiese am Wochenende endlich umzubuddeln und in zackzackschnellbauweise Hochbeete zu zimmern.

 

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Zwei Tage habe ich gebraucht, um den Rasen abzuschälen, die Erde umzubuddeln, aus einfachen Baudielen die Beete zusammenzuschrauben, neue Erde in die Beete zu füllen und zwischen die Beete Rindenmulch zu verteilen. Die Baudielen werden nicht lange halten, aber ich wollte nichts teures bauen. Vielleicht stelle ich ja in zwei Jahren fest, dass mir die ganze Gärtnerei total auf den Keks geht. Oder bei mir keine Gemüse wachsen will…

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Während ich im Garten geschuftet und geschwitzt habe, haben es sich meine Kinder gut gehen lassen. Nichts ist gemütlicher als das erste Sonnenlager auf der Wiese. Außerdem haben wir das Trampolin wieder aufgebaut und die Jungs haben den Tag zum Dauerhüpfen genutzt. Und im Sommer einen Schlitten im Garten stehen zu haben, hat absolut logische Gründe! Ein Schlitten ist universal gebräuchlich – als Piratenschiff oder Trittleiter zum Trampolin zum Beispiel. Oder als Gartenbank. Oder als Torpfosten. Der Möglichkeiten sind viele, wie ihr seht.

 

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Ich bin sehr begeistert von meinem kleinen Acker. Es ist ein schönes Gefühl, etwas selbst zu bauen. Mit seinen Händen zu werkeln. Und vor allem etwas zu schaffen, was man sich schon so lange vorgenommen hat. Ich bin sehr glücklich, dass ich mich endlich an dieses Projekt gewagt habe. Ich habe immer etwas gezögert, weil ich wenig bzw keine Ahnung vom Gemüseanbau habe. Aber das ist jetzt halt Learning by Doing :-) Ein erstes Fazit kann ich schon ziehen nach zwei Tagen Jungbäuerinnen-Dasein: Ich glaube, ich habe die zarten Pflänzchen falsch ausgepflanzt, nicht tief genug eingesetzt oder so… Sie lassen die Blätter alle etwas hängen. Der Rucola hat die Prozedur gar nicht überstanden. Wie macht man das denn richtig? Hat da jemand einen Tipp für mich? Im zweiten Beet habe ich Salat und Kohlrabi direkt eingesät. Sollte ja jetzt langsam warm genug sein. Ich werde euch auf dem Laufenden halten und ihr dürft mich gerne mit Ratschlägen bombadieren.

Als ich gestern so am Buddeln und Freuen war, musste ich öfter mal an Frau Heubergs „Gib mal Butter bei die Fische“-Post denken. Dort schicke ich mein Gemüsewagnis mal hinüber. Butter bei das Gemüse quasi :-)

Alltagsschnipsel

Salut zusammen! Es ist Samstag und ich bin allein. Das Mannsvolk hat sich mit Freunden im Schwimmbad verabredet und ich genieße den Zustand, dass keiner was von mir will. Die letzte Woche war nicht außergewöhnlich anders als andere Wochen, aber Mister Rotbart hatte viele Termine und war spät zuhause. Und das bedeutet, dass ich hier den Laden more or less alleine geschmissen habe, bis die Kinder abends den letzten Pups von sich gegeben haben. Das ist alles nur halb so wild – aber ich bin einfach froh, dass Wochenende ist :-) Und jetzt sitze ich hier mit meinem Käffchen und blogge die Schnappschüsse der letzten Woche.

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Ich habe unsere große Bücherregal-Aktion ja schon an der ein oder anderen Stelle erwähnt. Letztes Wochenende habe wir Ivar rausgeworfen und gegen… (TUSCH!) Billy eingetauscht. Ich finde das ja ganz witzig. Neulich sagte jemand zu mir, dass man ja erwachsen sei, wenn man nicht nur Ikea-Möbel in der Wohnung stehen hätte. Ich fürchte, dann werde ich nicht erwachsen. Eigentlich wollte ich Ivar ja auch gegen irgendetwas hochwertigeres eintauschen, aber ey! Das ist doch versnobt. Billy ist super und ich mag’s! Alles eine Frage der Zusammenstellung :-) Ich habe übrigens die Hälfte unserer Bücher auf den Müll geworfen oder weiter verschenkt. Das war gar nicht so schwer. Viel schwerer ist der ganze Kleinsch…, der sich in so einem Regal ansammelt. War kniffelig, den ordentlich neu zu verstauen. Wir haben uns außerdem in den Weihnachtsferien einen Sessel gekauft, der letzte Woche endlich abholbereit war. Jetzt ist alles fertig und ich finde unser neues Wohnzimmer toll.

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Das Sprösschen übt schon mal für Karneval. Das Thema im Kindergarten ist „Tiere“. Ich hätte diverse Tierkostüme aus unserem Bestand zu bieten, aber das schert das Kind nicht. Er will Indianer. Den tollen Kopfschmuck hat uns eine Freundin geliehen. Der Spross möchte als Musketier gehen. Er hat einen Plastikdegen, den er sehr toll findet. Alles andere darf ich jetzt noch drumherum basteln. Karneval kommt mir irgendwie jedes Jahr ungelegen… Wenn ihr genau hinschaut, könnt ihr erkennen, dass das Sprösschen vorne einen dunklen Zahn hat. Det is‘ kein Karies, liebe Freunde! Möchte ich nur mal erwähnen. Das Sprösschen ist vor ein paar Wochen beim Rutschen im Indoorspielplatz mit einem anderen Kind zusammengestoßen. Dabei hat er so einen herben Schlag vor die Schneidezähne bekommen, dass die Wurzel oder Nerven anscheinend kaputt gegangen sind. Wir waren beim Zahnarzt. Da kann man nix machen. Der Zahn ist tot. Und ob der bleibende Schneidezahn beschädigt wurde, kann man erst sehen, wenn er rauskommt.

 

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Jeans habe ich repariert letzte Woche. Wetzen eure Kinder ihre Hosen auch so schnell an den Knien durch? Meine kriegen ihre Jeans in einem Tempo durch, da kommt man nicht gegen an. Wenn es nicht so peinlich für sie wäre, würde ich die Jungs mit Knieschonern in die Schule und den Kindergarten schicken.

Ein paar kranke Hühner und Hähnchen gab es auch in der letzten Woche. Der Spross hat seine Erkältung netterweise sehr arbeitgeberfreundlich aufs Wochenende gelegt.

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Für die Eltern (oder die, die es werden wollen) habe ich übrigens noch einen Tipp. DEN Tipp überhaupt. Den einen, wichtigen Tipp, wenn man Kinder hat oder haben will: Wenn die Zeit kommt und eure Kinder wünschen sich Schleichtiere als Spielzeug und wenn ihr dann keinen Teppich im Kinderzimmer habt, dann ist zwingend notwendig, dass ihr Filzplättchen unter die Füße der größeren Schleichtiere macht! Das Getrappel, wenn die Kinder morgens damit spielen und ihr wollt ausschlafen, ist unerträglich!

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Das war wieder bunt zusammengewürfelt. So wie ich es einer Freundin am Telefon erzählen würde, wenn sie fragt „Und? Was gibts neues bei euch?“ – Ach, weißt du. Nicht viel, die Kinder waren ein bisschen krank, wir haben uns einen Sessel gekauft…

Mit meinem zusammengewürfelten Kaffeeschwätzchen reihe ich mich in die Samstagskaffeerunde bei Ninjas Sieben ein.